Der Kopf rattert und rattert und ist wahnsinnig gut darin, sich die schlimmsten Worst-Case-Szenarien auszudenken. Und allein der Gedanke daran, dass so was wirklich eintreten könnte, lässt einem schon einen unangenehmen Schauer den Rücken runterlaufen.
Wenn man dann noch Geschichten von anderen mitbekommt, bei denen man selbst am liebsten direkt mit im Boden versinken oder gleich in den ewigen Schlaf fallen möchte, dann bleibt eigentlich nur noch eins: beten. Und genau deshalb kommen hier die Top 10 Dinge, die genauso schlimm sind, wie man sie sich immer vorgestellt hat.
Jede Anti-Aufmerksamkeits-Person kennt dieses Gefühl. Man steht mitten im Kreis und erträgt gerade die schlimmsten zwei Minuten seit Langem. Danach gibt’s ein beschämtes „Danke“, einen kleinen Applaus und den ganz großen Wunsch, dass es keinesfalls eine zweite Runde geben wird.
#9: Verschimmelte Tupperware öffnen zu müssen
Na, was lächelt euch seit drei Wochen ganz hinten im Kühlschrank an? Etwa die Dose mit dem guten Eintopf, der vermutlich mittlerweile eher ein eigenes Biotop ist? Ach, so schlimm wird’s schon nicht sein, sie zu öffnen …
#8: Die Steuererklärung zu machen
Muss man hierzu eigentlich noch irgendwas sagen? Es klingt genauso schlimm, wie es aussieht und sich buchstabieren lässt. Eigentlich kann man dieses Wort ziemlich gut mit dem Montag gleichsetzen. Auf beides könnte man wirklich problemlos verzichten.
#7: Sich vom Chef etwas erklären zu lassen, das man nicht wissen wollte
Jeder war doch schon mal in genau dieser Situation gefangen: Man wollte eigentlich nur kurz etwas nachfragen und plötzlich steckt man die nächsten zwei Stunden in einem Chefplaining-Moment fest. Immerhin schafft man es in der Zeit gedanklich, das ganze Haus aufzuräumen, die Einkaufsliste zu schreiben und die nächste Woche durchzuplanen.
#6: Durchfall, wenn kein Klo in Sichtweite ist
Wo fängt man hier am besten an? Drei Stichpunkte: Durchfall, kein Klo, rennen. Mehr muss man eigentlich gar nicht sagen, jeder kennt diese olympische Disziplin. Und wenn der Schließmuskel dann plötzlich beschließt, heute mal nicht ganz so zuverlässig arbeiten zu wollen, gilt eigentlich nur noch eines: weiße Kleidung vermeiden und immer schön Feuchttücher einpacken.
#5: Beim Stalken versehentlich das Insta-Bild von 2014 liken
Auch mal wieder in den Stalking-Modus verfallen und hier und da geschaut, was die Leute heutzutage so treiben? Tja… und dann passiert’s. Man liked aus Versehen das Bild von vor zehn Jahren oder reagiert plötzlich auf irgendeine Story aus der Steinzeit. Was danach folgt? Panisch alles rückgängig machen, Suchverläufe löschen, die App deinstallieren, das Handy zehn Meter durchs Zimmer werfen und anschließend einfach regungslos an die Decke starren.
#4: Beim Schuhkauf das Imprägnierspray ablehnen zu müssen
Nicht, dass der Schuhkauf schon stressig genug wäre. Denn wie soll man sich bei all den flippigen Tretern bitte entscheiden? Dennoch, der wahre Kampf beginnt erst an der Kasse. „Kennen Sie schon dieses tolle Spray?“ – „Sind Sie sicher, dass Sie das schon zu Hause haben?“ – „Wollen Sie nicht doch lieber eins mitnehmen?“
#3: Sex mit der Ex
In dieser Situation macht es eigentlich nur Spaß, in der Position der Freunde zu sein. Schön judgen, ein bisschen Anschiss verteilen und genüsslich ein „Hab ich dir doch gesagt“ droppen können. Sex mit der Ex sollte wirklich ins Strafbuch aufgenommen werden.
#2: Wenn einem beim Händewaschen die Ärmel runterrutschen
Das wünscht man wirklich nicht mal seinen größten Feinden. Wenn das passiert, ist der Tag eigentlich komplett gelaufen. Am besten direkt wieder zurück ins Bett, Licht aus und hoffen, dass der nächste Tag besser wird. Oder alternativ: nie wieder Hände waschen.
#1: Während dem Schlussmachen vom Partner „Es liegt nicht an dir“ zu hören
Das macht es natürlich direkt viel besser: zu wissen, dass es angeblich nicht an einem selbst liegt. Danke für dieses großartige Gefühl und jetzt darfst du einfach durch die Tür verschwinden und dich nie wieder blicken lassen. Natürlich liegt es nicht an mir.