
Butter ist dieses unscheinbare, gelbe Stückchen Milchfett, das jahrzehntelang völlig unbemerkt auf deutschen Frühstückstischen herumlag, bis eines Tages von irgendwem beschlossen wurde, dass sie ab jetzt Luxusware ist. Früher hat man damit einfach sein Brot geschmiert und sich an ihrem Geschmack ergötzt. Heute öffnet man im Supermarkt beim Blick auf das Preisschild kurz die Banking-App und überlegt, ob man sich Butter wirklich leisten kann oder doch lieber einfach nur trockenes Brot isst. Doch Butter ist nicht nur teuer, sondern auch erstaunlich vielseitig. Man kann sie aufs Brötchen schmieren, zum Backen verwenden, Gemüse darin ertränken oder beim Kochen so viel davon in die Pfanne werfen, dass man anschließend auf der Waage steht und weint.
Und sowieso gibt es bei Butter erstaunlich viele Meinungen. Die einen lassen sie grundsätzlich draußen stehen, damit sie schön weich ist. Die anderen bewahren sie im Kühlschrank auf. Manche schwören auf gesalzene Butter, andere bekommen schon alleine vom Salzgeruch Brechreiz. Doch wie auch immer man zu Butter steht: Sie ist offenbar längst mehr als nur ein Lebensmittel. Sie ist deutsches Kulturgut. Und inzwischen auch beinahe eine Form von Vermögensanlage. Das beweisen auch die folgenden Geschichten. Viel Spaß!
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