
Was denn nun? Wer darf sich nun die Krone der Evolution aufsetzen? Frauen, Männer oder doch der Zwergpudel? Manuela und Isumi gehen hier den wichtigsten Klischees über Männer und Frauen auf den Grund und haben außerdem ein paar dazugedichtet. Folgt uns in das Rabbit Hole des Geschlechterkampfes. Die Gewinner*in kriegt ein Wegbier!

♂Man, man, man♂
Männer. Ihr erkennt uns an der leicht geduckten Haltung und dem gesenkten Kopf, wie wir versuchen, uns ohne groß aufzufallen aus der Affäre zu ziehen. Vermutlich wollt ihr es nicht hören, aber ich sage es euch trotzdem: Es gab schon bessere Zeiten, ein Mann zu sein. Und versteht mich nicht falsch, ich liebe Gleichberechtigung und sehe die vielen Baustellen, die hier noch nicht mal angefangen wurden. Doch jetzt kommt das weltbekannte „Aber“: Aber ich persönlich struggle mit der Kollektivschuld meines Geschlechts, die mir seit einer Weile in die Schuhe geschoben wird. Natürlich verabscheue ich die widerlichen Taten von Christian Ulmen oder jedem anderen Täter, und natürlich sehe ich mich und meine Geschlechtsgenossen in einer großen Verantwortung, diese Umstände untereinander anzusprechen und auch zu ändern. Nur finde ich den Schuldbegriff hier nicht angebracht. Denn würde das im Umkehrschluss nicht auch bedeuten, dass mein Sohn auch Mitschuld trägt, allein aufgrund seines Geschlechtes?
Aber vielleicht ist die Auseinandersetzung mit diesem Thema und die Gespräche, die in Männerrunden neuerdings über eben diese Themen entstehen, schon der Beginn einer Lösung? Wir werden es sehen! Dass bis dahin aber noch jede Menge Arbeit vor uns liegt, zeigen uns die folgenden Posts über das vermeintlich starke Geschlecht!

♀Home is where my Sauerteig is♀
Es klingt ein bisschen verrückt, aber dass ich eine Frau bin, fällt mir eigentlich erst auf, seitdem ich drei Söhne habe. Und das auch nur, weil ich so häufig darauf angesprochen werde. Als einzige weibliche Person in der Familie muss ich doch … ja, keine Ahnung, was? Repräsentativ für sämtliche Frauen auf dem Planeten irgendwas vermitteln? Puh! Ausgerechnet ich, die sich immer bequem aus der Affäre gezogen hat. Weil: Klar kann ich alles, was ich will. Studieren, handwerken, reisen, rumpöblen, kochen, bankdrücken, dreckige Witze machen, für Frauen und Männer schwärmen, you name it.
Aber liegt meine geschlechtliche Wurschtigkeit an der Aufgeklärtheit meiner Generation – oder nicht vielleicht doch aus einer Mischung aus komplett naiver Erwartungshaltung meinerseits und Vorlieben, die dann doch so sehr dem Mainstream entsprechen, dass ich die Geschlechterkarte nie aktiv spielen musste? Wahrscheinlich letzteres, ich geb’s zu.
Und nun läuft mir ständig der Begriff Manosphere über den Weg. Was ist das, diese komplett abgedrehte Idee von Männlichkeit? Für mich sind das nur nicht ganz so helle Typen mit einer ungesunden Vorliebe für Anabolika und Leuchtstoffröhren. Aber wenn ich sie so ätzend und bedrohlich finde, liegt es dann nicht doch in meiner Verantwortung, meinen Jungs beizubringen, was sie über Frauen wissen sollten? Ich arbeite dran, versprochen! Je länger ich darüber nachdenke, desto wichtiger kommt es mir vor. Ich fange direkt mit ein paar nicht ganz so ernsten Beispielen an!
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