
Es gibt diese Keanu-Reeves-Leute, die können einfach nichts falsch machen. Super nett, super smart, super brav, alles eben irgendwie supi. Um das kosmische Gleichgewicht wiederherzustellen, ist es also nur folgerichtig, dass es Leute gibt, die von einem Fettnäpfchen ins nächste stolpern. Womit wir bei Friedrich Merz wären.
Es scheint dem Mann unmöglich zu sein, eine Woche ohne politische oder öffentliche Ungeschicklichkeit durchzustehen. Sprachliche Entgleisungen, emotionale Überreaktionen, Stimmenangeln am rechten Rand und permanente politische Wendehalsigkeit prägen sein Bild.
Nach dem wenig effektiven Tankrabatt, den Sanktions-Gängeleien beim Bürgergeld und der öffentlichen Liebesbeziehung zwischen Gaslobby und der Regierung Merz greift man nun wieder in die schwarze Trickkiste. Dieses Mal geht es um Krankschreibungen.
Künftig soll man bereits ab dem ersten Tag einer Erkrankung zum Arzt gehen. Telefonische Krankschreibungen sollen zudem nicht mehr möglich sein. Den Grund liefert Merz selbst: „Die Zahl der Krankentage in Deutschland ist zu hoch.“ Hey, immerhin sagt er nicht, dass das faule Pack mehr arbeiten soll.
Um sich eine Meinung zu bilden, muss man sich nur ansehen, wer diesen Gedankenblitz scheiße findet: Hausärzte zum Beispiel. Und Gewerkschaften. Gefeiert wird die Idee quasi ausschließlich von der Bundesregierung und ihren besten Freunden: den Millionären Arbeitgebern.
Ach, und was das Netz zum Thema zu sagen hat, haben wir außerdem hier für euch festgehalten!
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