
Was denn nun? Wer darf sich nun die Krone der Evolution aufsetzen? Frauen, Männer oder doch der Zwergpudel? Manuela und Isumi gehen hier den wichtigsten Klischees über Männer und Frauen auf den Grund und haben außerdem ein paar dazugedichtet. Folgt uns in das Rabbit Hole des Geschlechterkampfes. Die Gewinner*in kriegt ein Wegbier!

♂Typisch Mann: Home is, where my Makita is♂
Wann ist ein Mann ein Mann? Mit dieser Frage beschäftigt sich nicht nur ein gewisser H. Grönemeyer schon eine ganze Weile; auch mich persönlich treibt sie an. Und sie ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn auf der einen Seite will ich stark, behaart und der Anführer eines ganzen Volkes sein, auf der anderen Seite liebe ich es mit der Blumenschürze in der Küche zu stehen und dabei Taylor Swift zu hören. Ist das überhaupt erlaubt als Mann, oder kommt dann direkt die Männlichkeitspolizei?
Und je älter ich werde, desto mehr entdecke ich Züge an mir, die meinem allerersten männlichen Vorbild sehr ähnlich sind. Nein, ich spreche nicht von Michael Schumacher, nein, natürlich geht es um meinen Papa. Niemand anderes hat mein Bild von Männern so geprägt wie er. Und mit diesem Wissen im Hinterkopf versuche ich heute ein Vorbild für meinen eigenen Sohn zu sein. Gelingt mir das immer? Ehrlich gesagt, bei Weitem nicht! Aber Aufgeben ist keine Option! Und deswegen bringe ich ihm nicht nur bei, wie man einen Makita-Akkuschrauber richtig bedient, sondern stehe natürlich auch singend mit matching Blumenschürzen in der Küche und backe.
Ihr seht, Männlichkeit ist vielmehr als nur reine Klischees, was nicht bedeutet, dass diese manchmal nicht nur zutreffend, sondern auch lustig sind, wie die folgenden Posts zeigen!

♀Typisch Frau: Ich kann alles, aber hab ich wirklich Bock drauf?♀
Wir Frauen sind die Gewinner der Evolution. Wir haben nicht nur eine längere Lebenserwartung als jeder Mann da draußen, wir sind außerdem schön, smart, witzig und erfolgreich. Oder auch nicht. Wenn ich abends ohne BH und in einer Unterhose von 2007 auf der Couch liege und Rotwein aus einem Senfglas mit ausgeblichener Mickey Mouse schlürfe, bin ich nichts davon und trotzdem ganz zufrieden mit mir. Natürlich darf ich nicht durch Insta scrollen, wo alle Frauen noch viel, viel schöner, smarter, witziger, erfolgreicher oder eben irgendwie sonst superer sind, aber warum sollte ich das auch tun?
Nein, ich habe aufgehört mich zu vergleichen. Oder wie meine 23-jährige, aus unerfindlichen Gründen Faltencreme benutzende und 60-Kilo-Langhanteln stemmende Kollegin vielleicht sagen würde: aufgegeben. Ist das wahr? Bin ich zu bequem für den Kampf gegen das Patriarchat? Habe ich es mir mit meiner Alte-Frauen-Heízdecke zu kuschelig in der Gender Pay Gap eingerichtet?
Der Witz ist doch: Der Feminismus hat meine Ketten gesprengt und ich kann tun, was ich will. Männer lauthals auslachen, wenn sie versuchen, mich zu mansplainen. Oder eben in der Kittelschürze dastehen und Brot backen, wenn ich Lust darauf habe. Und heute ermöglicht er es mir, die besten Anekdoten aus dem Leben als Frau zu genießen!

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