
Lange dachte man, die Grönländer hätten eine ungewöhnliche Menge an Bezeichnungen für Schnee. Wie viele Worte man dort für „geopolitische Vollkatastrophe“ hat, ist hingegen nicht bekannt. Vermutlich sind in den letzten Tagen ein paar dazugekommen, denn Grönland ist für Donald Trump aktuell ungefähr das, was die Schlossallee für Monopoly ist. Auf seiner Pirsch nach der größten und nebenbei extrem rohstoffreichen Insel ist Trump wie üblich so elegant wie ähm ja, Trump auf dem politischen Parkett eben. Die Aussagen werden stündlich vollmundiger und die Drohungen aggressiver.
Kein Grund zur Sorge, oder? Immerhin ist Grönland Bestandteil des Königreichs Dänemark und Teil der NATO. Sicher zeigt sich Europa solidarisch? Ähm, nun ja, aktuell zumindest macht der Rest der Welt es ein bisschen wie Cousine Erna beim Weihnachtsessen mit dem Rassistenonkel: interessiert den Teppich mustern, freundlich nicken und hoffen, dass schnell das Dessert kommt.
Will Trump Grönland nun militärisch einnehmen, mit ein paar Starbucks-Gutscheinen kaufen oder doch einfach auf gewohnte Art verbal lobotomieren, scheint bisher noch nicht ganz entschieden. Die BILD-Zeitung drückt es in gewohnt intellektueller Bescheidenheit wie folgt aus: Kaufen ja, ballern nein. Wir machen es derweil wie Cousine Erna: Wir lehnen uns zurück, nehmen noch einen Schluck und spülen damit die treffendsten und verstörendsten Posts über die aktuellen Entwicklungen rund um Grönland herunter!
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