Das Hochzeits-Drama, um die nicht eingeladene Lebensgefährtin

Ausdrucksstarke Collage zum Thema Hochzeitsdrama, familiäre Konflikte und toxische Eifersucht: Auf der linken Seite umarmt ein Brautvater seine Tochter in ihrem weißen Hochzeitskleid liebevoll und gibt ihr einen Kuss auf die Wange. Haut und Haare sind in Schwarz-Weiß gehalten, während die blaue, gepunktete Krawatte und die rosafarbene Rose an seinem Revers farblich dezent hervortreten. Im Hintergrund auf der rechten Seite steht eine ältere Frau in Schwarz-Weiß, die wütend, empört und vorwurfsvoll mit dem Zeigefinger auf das innige Vater-Tochter-Gespann zeigt. Sie trägt eine leuchtend fliederfarbene Bluse, die farblich extrem stark hervortritt. Weiße Blitz-Icons sowie das Pop-Art-Motiv vor einem markanten blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisieren pointiert die angespannte Stimmung, das familiäre Chaos und das egoistische Drama, das entsteht, wenn eine unerwünschte Lebensgefährtin von der Gästeliste gestrichen wird und daraufhin mit knallharten Ultimaten reagiert.
WavebreakMediaMicro, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Verliebt, verlobt, verheiratet. Der große Tag rückt immer näher und die Hochzeitsplanung läuft auf Hochtouren. Deko ausgesucht, Location gebucht, Essen probiert und nach der fünften Diskussion über die Tischordnung endgültig den Verstand verloren.

Und dann kommt die wirklich schwierige Frage: Wen lädt man eigentlich ein? Wer gehört auf jeden Fall dazu und auf wen könnte man auch ganz entspannt verzichten? Schließlich gibt es in jeder Familie diese eine Person, die zuverlässig für Drama, Chaos oder eine Atmosphäre sorgt, bei der man sich nicht wohlfühlt. Und wenn es schon der schönste Tag des Lebens sein soll, darf man dabei ruhig auch mal egoistisch sein.

Aber was ist, wenn genau diese Person zur Familie gehört oder der Partner beziehungsweise die Partnerin eines nahen Verwandten ist? Gar nicht mehr so einfach. Die Threads-Userin @jay.ni hat genau von so einer Situation mitbekommen: Die Lebensgefährtin eines Brautvaters sollte nicht zur Hochzeit eingeladen werden. Ihre Reaktion darauf war allerdings eindeutig: Entweder Trennung oder der Vater bleibt der Feier ebenfalls fern. Viel Spaß bei den Gedanken, Gefühlen und Diskussionen zu diesem kniffligen Thema!

Heute im Radio hat ein Mann erzählt, dass er zur Hochzeit seiner Tochter eingeladen wurde, allerdings ohne seine Lebensgefährtin. Daraufhin meinte sie wohl, sie macht Schluss, wenn er trotzdem hingeht. Er hat völlig verzweifelt nach Rat gefragt. Aber mal ehrlich, es ist doch klar, was er tun sollte. Es wird vermutlich einen Grund haben, warum sie nicht eingeladen wurde. Wie man da ernsthaft in Erwägung ziehen, nicht auf die Hochzeit der eigenen Tochter zu gehen

Einen Zahnarzt-Termin, oder was?

Meine Mutter war nicht auf meiner Hochzeitsfeier weil ihr Lebensgefährte einen Termin hatte. Sie ist direkt nach der Trauung gefahren. Er war aus Gründen nicht eingeladen.

Gründe kommen nicht von irgendwo

Der endgültige Bruch mit meiner Mutter passierte, als ich sagte, dass ich ihren rechtsgesinnten Partner mit Aggressionsproblemen, mit dem sie nach einer 2 jährigen Beziehungspause erst ein paar Monate zuvor wieder zusammen gekommen war, nicht auf meiner Hochzeit haben will. Sie ist komplett ausgetickt. Ich wollte sie eigentlich auch nicht mehr dabei haben, habe sie dennoch eingeladen, obwohl

sie meinte sie "überlegt es sich, ob sie kommen will"... und sie kam zur Trauung in einem Aufzug als hätte sie sich gerade vom Sofa gerollt. Zur Feier kam sie nicht. Das einzige was sie am Tag meiner Hochzeit zu mir sagte war "Alles gute". Danach hat sie mich in den Flitterwochen mit Emails terrorisiert. Seitdem habe ich den Kontakt abgebrochen. Das war nur das i- Tüpfelchen, was dazu geführt hat- sie hat mich und meine Schwester als Kinder psychisch und physisch misshandelt etc...

Sie hat ihr Enkelkind noch nie gesehen. Aber ich allein bin schuld an allem. Sie hat mir auch einen Brief geschrieben, wo sie genau das nochmal betont. Keinerlei Entschuldigung oder dergleichen... naja, lange rede, kurzer Sinn- wenn man den Partner eines Elternteils nicht einladen will, hat es GANZ SICHER gute Gründe!! Ich hoffe dieser Mann trifft eine bessere Entscheidung als meine Mutter.

Hart, aber wahr

Wtf. Ich habe ne gute Beziehung mit meiner Stieftochter. 1. würde ich daher immer eingeladen, 2. selbst wenn nicht, trenne ich mich deshalb doch nicht von meinem Mann, 3. Der sollte die Frau dringend abschießen. Emotionale Erpressung ist ekelhaft.

Nett ausgedrückt

Da die Neue scheinbar die geistige Reife einer 10jährigen hat, sollte das eigentlich kein Thema sein. 🙄

Verständlich

Meine Cousine hatte bei unserer Hochzeit auch so ein on/off Ding. Der Typ, seit 7 Jahren da, aggressiv, Alkoholprobleme, Depressionen, Minderwertigkeitskomplexe, etc... Habe ihr gesagt, solange sie ihre Beziehung als "es ist kompliziert" bezeichnet, möchte ich ihn nicht dabei haben. Er hat schon mehrere Partys gecrashed und meine sollte nicht die nächste sein. Er hat noch versucht, sie emotional zu erpressen, ihn einfach mitzunehmen. Hab gesagt, falls sie zus. kommen, dann gehen sie auch zus.

Ach quatsch, wer hat schon damit gerechnet?

Die Cousine meines Mannes hatte zu unserer Hochzeit den 3. Freund ins 2 Jahren. Wir haben sie eingeladen, aber den damaligen Freund nicht. Fand sie garnicht gut und kam dann aus Trotz auch nicht. 🤷‍♀️ Gab auch viel Aufruhr und eine Menge Diskussionen in der Schwiegerfamilie deswegen. Kurze Zeit später waren sie getrennt und wir froh, dass wir standhaft geblieben sind.

Das ist einer zu viel

Bei mir war's andersrum. Meine Eltern sind trotz Einladung nicht zur Hochzeit gekommen. Sie wollten das ich die Hochzeit abblase und wieder Zuhause einziehe. Da ich das nicht wollte, fand die Hochzeit ohne sie statt. War gut so, wie der spätere Verlauf zeigte. Großeltern die die Erstkommunion der Enkelin crashen, da sie nicht mitbestimmen durften.
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