Bevor wir Kinder hatten, waren wir die besten Eltern

Moderne Grafik einer werdenden Mutter, die überrascht auf die Herausforderungen der Erziehung blickt. Inklusive Symbolen für Erziehungsratgeber und utopische Vorsätze. Ideal für Blogbeiträge über das Leben mit Kindern, Erziehungsmythen und den Wandel vom Paar zu Eltern.
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Also wenn wir mal Kinder haben, dann machen wir das alles besser. Is klar, ne? Wahrscheinlich seid ihr nicht die Einzigen, die die besten Eltern waren, bevor sie selbst Kinder hatten. Ob man will oder nicht – das Elternsein verändert einen auf allen Leveln. Die ganzen guten Vorsätze fliegen schneller aus dem Fenster, als man gucken kann. Keine Medienzeit vor dem fünften Geburtstag und kein Zucker vor dem dritten Lebensjahr? Oma und Opa lachen einmal laut auf, wenn sie das hören.

Fakt ist, egal wie oft man sich die neue Realität ausmalt, man kann sich nicht ansatzweise vorstellen, was es wirklich bedeutet, wenn da plötzlich dieses kleine Wesen ist, auf das man fortan Acht geben muss. Das Schöne ist aber, auch wenn es sich anfänglich anfühlt wie ein Sturz ins kalte Wasser, kommt es einem schon nach kürzester Zeit so vor, als hätte es nie ein Leben ohne dieses kleine Wesen gegeben. Wir haben für euch die besten Geschichten darüber gesammelt, wie sehr das Elternwerden einen verändert.

#1: Feel you

Bevor ich Kinder hatte, dachte ich echt, ich wär super beschäftigt und „im Stress“. Im Nachhinein hab ich wohl einfach Wände angestarrt in meiner endlosen Freizeit – denn jetzt verbringe ich locker 12 Stunden am Tag damit, zwei Mini-Chefs bei Laune zu halten, von denen einer aussieht wie die Mini-Version meines Mannes.

#2: Gibt leider nicht nur Gute

Also bevor ich Mutter wurde und nur Lehrkraft ohne Kinder war, hatte ich von unserem Berufsstand immer ein recht positives Bild. Seitdem ich zwei Kinder in der Schule habe, hat sich dies wirklich geändert. Komme manchmal aus dem Kopfschütteln nicht mehr raus. :gesicht_verdreht_augen:

#3: Der arme Staubi

Dinge die ich nie gedacht hätte zu sagen, bevor ich Kinder hatte: "K2, bitte nicht den Staubsauger ärgern! Der ärgert dich doch auch nicht!"

#4: Wie lang noch bis Weihnachten?

Eine Sache, die ich definitiv nicht geglaubt hätte, bevor ich Kinder hatte: Dass es dem Mann und mir nicht mal mehr das kleinste Augenzucken entlockt, wenn wir Ende Februar geWham!t werden.

#5: Ist da noch Rasen drunter?

Ich bevor ich Kinder hatte: "Warum pflastern sich die Leute soviel Kinderspielgedöns in den Garten?" Ich mit Kindern: "Für ein Kinderlachen und ein bisschen mehr Zeit für mich würde ich alles tun. Koste es, was es wolle."

#6: Hauptsache bequem

Ich bin übrigens Bauchschläferin. Bevor ich Kinder hatte, habe ich mich ins Bett gelegt und musste zunächst ewig hin und her rutschen bis die Brüste die richtige Position hatten. Dann erst konnte ich schlafen. Heute klapp ich die Dinger einfach raus. Ist nicht alles schlecht...

#7: So kann man's auch sehen

Die Bahnschranken gehen zu. Wir warten lang. Es kommen ein IC, ein leerer und ein voller Autotransportzug. Bevor ich Kinder hatte: Puh, so lange warten! Heute: Sieh mal, Sir Peanut, wir haben ganz viel Glück! - Ja, Mami! Ich mag wie sich einige Sichtweisen durch Kinder ändern.

#8: Wenn's hilft

Bevor ich Kinder hatte, hatte ich keinen Plan von Kindern. Von nichts. Hatte noch nichtmal gewickelt. Daher hab ich mir damals so ein Cheat Sheet über den Wickeltisch gehängt. (Die Unterscheidung zwischen Body und Strampler hab ich lange nicht gecheckt. Heute lache ich darüber)

#9: Neues Hobby

Bevor ich Mutter war, hab ich ja auch nicht geahnt, wie oft man mit ner Nadel Essensreste aus der Fernbedienung pulen muss.

#10: Ihr wisst, wovon wir reden

Bevor ich Mutter war, hätte ich es niemals für möglich gehalten, dass mich die Ausscheidungen eines anderen Wesens so beschäftigen könnten.

#11: Müssen die nicht mal ins Bett???

Früher, bevor ich Kinder hatte, habe ich tatsächlich immer ein wenig gejudget, wenn ich gesehen habe, dass kleine Kinder so spät noch wach sind. Tja. Jetzt steh ich da mit meinem Duracell-Häschen und bin froh, wenn sie vor 23 Uhr die Kurve gekriegt hat.

#12: Man lernt nie aus

Muss euch echt mal was Beichten. Bevor ich Mutter wurde war ich so unfassbar judgy. Im Stillen für mich, mit meinem Partner. Nicht laut und aggressiv und besserwisserisch. Ich hab wirklich so viel in Frage gestellt und für unnötig befunden. Ich hab mich tatsächlich bei meiner Schwägerin entschuldigt, weil ich unwissend wie ich war, viele Entscheidungen in Frage gestellt oder kritisiert hab :affe_sieht_nichts: /1

#13: Hach, die guten Vorsätze

Ich, bevor ich Mutter wurde: Ich werde mein Kind nie anlügen.... Ich heute: Bebiikoo, wir müssen ins Bett… die Spielecke macht zu, sobald’s dunkel wird. Regeln sind Regeln. :frau_zuckt_mit_schultern::hautton-2::frau_zuckt_mit_schultern::hautton-2:IIIch kann nichts dafür. :erleichtert::erleichtert::erleichtert::frau_zuckt_mit_schultern::hautton-2::frau_zuckt_mit_schultern::hautton-2::frau_zuckt_mit_schultern::hautton-2:

#14: Den ersten, oder?

Wir waren doch alle die besten Eltern bevor wir selbst Kinder hatten oder? ICH zumindest hatte beim ersten Kind große Vorsätze: schläft im eigenen Bett, keine Medien unter 3, nur frisches gesundes Essen und keinen Zucker. Naja ihr dürft raten welchen Vorsatz ich zuerst über Bord geworfen habe

#15: Schon wieder leer?

Bevor ich Kinder hatte, hatte ich ja keinen blassen Schimmer, wie hoch so ein Pflaster Verschleiß sein kann! setzt Prinzessinenpflaster auf die Einkaufsliste
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