
Das Schöne an dieser Lebensphase zwischen 30 und 40 ist ja, dass man inzwischen Gelegenheit hatte, bestimmte Situationen aus der Kinder- und der Erwachsenenperspektive erlebt zu haben. Wenn man manche Diskussionen dann ein paar hundert Mal mit dem Nachwuchs geführt hat, stellt man bisweilen fest, dass die eigenen Eltern vielleicht gar nicht immer so verquere Ansichten hatten. Manchmal hatten sie vielleicht einfach andere Informationen als unser Kinder-Selbst. Oder sie waren müde und erschöpft!
Andere Familiensituationen wiederum kann man als Erwachsener noch weniger verstehen als damals. Insbesondere wenn das Verhalten von Vätern oder Müttern moralische oder persönliche Grenzen überschreitet. Wenn elterliche Macht ausgenutzt wird, weil man es kann und weil einem die eigene Meinung so viel wichtiger erscheint als die des Kindes. Wenn man ehrlich ist, ist uns allen das vielleicht schon geschehen. Hand hoch, wer sich gelegentlich bei lächerlichen Diskussionen um läppische Dinge erwischt: der Teller in der Spülmaschine, das eine Blatt Salat, die letzte Vokabel. Manchmal überspannen wir Eltern den Bogen, für nichts und wiwder nichts.
Threads-Userin @vickyschnee hat auch so eine Situation erlebt. Ein Streit, der eigentlich ein Machtspiel ist – so unnötig wie verletzend. Und trotzdem findet die Userin gnädige Worte für ihre Mutter. Vielleicht weil sie einen Bruder hatte, der sich gegen die Ungerechtigkeit aufgelehnt hat. Ein Thread, von dem wir alle etwas lernen können! Vielen Dank dafür!

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