Wenn aus dem Traum ein Albtraum wird: Warum Männer ihre Traumfrauen verließen

Ausdrucksstarke Collage zum Thema Beziehungszweifel, Trennungsschmerz und zerplatzte Illusionen: Im Zentrum blickt ein Mann in Schwarz-Weiß mit einem nachdenklichen, leicht resignierten und ernsten Gesichtsausdruck direkt in die Kamera, während sich eine junge Frau in Schwarz-Weiß zu ihm beugt und ihm einen Kuss auf die Wange gibt. Der Mann trägt ein leuchtend pinkfarbenes Sakko, das farblich extrem stark hervortritt. Ein weißes Icon eines gebrochenen Herzens auf der linken Seite, weiße Fragezeichen auf der rechten Seite sowie das Pop-Art-Motiv vor einem markanten blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisieren pointiert den emotionalen Konflikt und den schmerzhaften Kontrast zwischen äußerer Zuneigung und innerem Zweifel, wenn man realisiert, dass die vermeintliche "Traumfrau" doch nicht die Richtige für die Zukunft ist.
Rychko Yevhen, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Es gleicht doch fast einem Wunder, wenn man in dem unerschöpflichen Pool an Menschen auf diesem Erdball tatsächlich den einen gefunden hat, der passt wie der Topf auf den Deckel. Manchmal passiert das schon ganz früh im Leben und bei anderen dauert es mehrere Dekaden, bis man dann endlich die Traumfrau findet.

Man schwebt auf Wolke sieben. Nichts und Niemanden kann einem dieser Tage die Laune vermiesen und das Leben ist so viel leichter mit der richtigen Person an seiner Seite. Doch früher oder später muss man die rosarote Brille, egal wie sehr man sie auch liebt, abziehen und erst dann zeigt sich, ob dieses Match tatsächlich so made in heaven ist, wie man dachte.

Und während man über Kleinigkeiten (er lässt seine Socken überall herumliegen, sie räumt nie, aber auch wirklich nie, die Spülmaschine aus) hinwegsehen kann, gibt es einige Faktoren, die man beim besten Willen nicht ignorieren sollte, wenn man sich eine glückliche Zukunft wünscht. Ein Reddit-User @humbled_man hat nachgefragt: Warum haben Männer ihre Traumfrau verlassen? Wir haben die besten Antworten für euch gesammelt.

Warum wurde nie darüber gesprochen?

Hab einen Kumpel der hatte mal ne richtig tolle Frau gedated, aber weil sie aus nem gut betuchten Haushalt kam und er sich sein Leben lang nur hochgearbeitet hat, hat er sich irgendwann geschämt, als er all seine Ersparnisse aufgebraucht hatte, um mit ihrem Lifestyle mitzuhalten. Und weil er sich dann so geschämt hat, hat er schlussgemacht.

Wilde Story

Millionärstochter, war alles top aber irgendwann sagte sie zu mir ich solle aufhöre zu arbeiten um mehr Zeit mit ihr zu haben. Oder nachts aufgewacht um auf die Arbeit zu gehen und sie hat regelrecht mit mir gekämpft im Bett zu bleiben Hat Überhand übernommen, absoluter Kontrollwahn. Emotional Kleinkind, und hat vom Papa der immer arbeiten war nie ein "Nein" gehört, von mir aber schon. Aber wir hatten in dem Jahr wo wir zusammen waren jeden Tag Sex, das war schon was.

Die Antwort war offensichtlich "Nein"

Fehlende Eigeninitiative. Es kamen zwei Dinge immer zusammen. Nämlich ihre latente ständige Langeweile und die Erwartung ich müsste diese durchbrechen. An sich nicht ganz so schlimm aber hinzu kam noch, dass ich für die erfolgreiche Bespaßung verantwortlich sein sollte. Hat der neue Italiener nicht geschmeckt, das Urlaubsabenteuer nicht gefallen dann gabs ein langes Gesicht und gaaanz schlechte passiv-aggressive Laune. Das ist an sich kein schlimmer Trennungsgrund nur zieht der sich so extrem durch alle Lebenslagen durch, ob Besuche bei der Schwiegermama, dem Essen, Urlaub, Arbeitsproblemen etc. dass ich mich irgendwann gefragt habe: will ich das für den Rest meines Lebens?

Bitte Hilfe suchen

Sie hatte Borderline. Dadurch hatte sie für mich Quasi 2 Gesichter. Einmal die Traumfrau und einmal das absolut Toxische Miststück. Nach der Zeit der Rosaroten Brille sind Zwei Dinge passiert, zum einen ist die Rosarote Brille halt verschwunden und zum anderen wurde die Toxische Seite einfach immer mehr und mehr und ich wollte mich nicht mehr so behandeln lassen

Das stimmt

Die war mir zu stressig mit dem ständigen Drama wegen nichts und wieder nichts Wenn man reifer wird und die Partnerin die emotionale Reife eines pupertierenden Kindes behält, ist das einfach nichts

Anstrengend

Nach fast 4 Jahren: Sie will vielleicht doch Kinder, ich nicht Ihr fehlt Spontanität (aber meine Vorschläge waren nicht gut, Alltag ist ja so anstrengend) Immer mehr Lifestyle-Inflation, obwohl ich 60% der Haushaltsausgaben gezahlt habe Finaler Sargnagel: Sie hat viel Gewicht verloren, hat gemerkt, dass sie nun Aufmerksamkeit von anderen Männern bekommt, und will das nachholen. Vor allem Letzteres schmerzt besonders, aber nun weiß ich, worauf ich achten muss. Ich habe eigentlich kein Problem mit Übergewicht (solange es nicht extrem ungesund ist), aber ich habe keine Lust, wieder sitzen gelassen zu werden, sobald sie wieder attraktiv genug für andere Männer ist.

Da stimmen die Prioritäten nicht ganz

Sie hat zu viel gekifft. Wollte sogar ein Kind, aber wollte nicht aufhören zu rauchen ich habe sie ein halbes Jahr nicht mehr angefasst und dann habe ich mich getrennt...

Wichtiger Punkt

Weil wir uns gegenseitig unter unserem Potential festgehalten haben. War nur Komfort, kein emotionales Wachstum, und irgendwie auch leicht "depressiv" wenn wir zusammen waren. Keine gegenseitige (Heraus-) Forderung. Tolle Frau ansonsten, schlau, lieb, hübsch. Aber sowohl sie als auch ich brauchten einen anderen Typ Mensch um uns weiterzuentwickeln.

Was für eine traurige Geschichte

Wir waren ein Traumpaar und superglücklich miteinander. Haben allerdings noch jeweils bei den Eltern gewohnt. Nach etwa einem Jahr hat sie Schluss gemacht und ich habe erst nach 28 Jahren erfahren, warum: meine Mutter hat was gegen sie gehabt und unsere Beziehung entsprechend manipuliert.

Schöner Gedankengang

Sie war psychisch ziemlich fertig, hat das zuerst gut versteckt, aber als sie ehrlich erzählte, was Sache war, war das der Tod der Beziehung. Ich habe erst versucht ihr zu helfen, ihr eine stationäre Therapie organisiert und sie darin begleitet, aber ich war irgendwann nicht mehr in der Lage das zu tragen und musste die Reißleine ziehen. Sie ist an vielen Stellen mental stehen geblieben und hat es sich letztlich zwischen ihren psychischen Schäden und der Tatsache, dass sie gut aussah und den Arsch gepudert und hinterher getragen bekommen wollte bequem gemacht und ist da in ihrer Entwicklung stehen geblieben. Die gute Nachricht: du lebst und je länger du lebst, desto mehr entwickelst du dich weiter. Deine Ansichten und Ansprüche verändern sich und damit wird aus einer Traumfrau vielleicht eine Sammlung von red flags, aber bestimmt aus einer, die du garnicht auf dem Schirm hattest die Frau fürs Leben.

Definitiv Trennungsgrund

Sie wollte Kinder. Ich nicht.

Das geht wahrscheinlich auch nicht gut

Wir hatten einfach unterschiedliche Vorstellungen vom Leben und vor allem von einer Beziehung. Großartige Frau, einer der intelligentesten Menschen die ich je getroffen habe, wunderschön, traumhafte Figur, zielstrebig, erfolgreich im Job und es gab einige gemeinsame Interessen bei denen wir komplett übereinstimmten. Recht früh in der Beziehung zwei Wochen zusammen Coronaquarantäne in meiner Wohnung miteinander verbracht und waren keinen Moment genervt voneinander. Also es war an sich harmonisch. Gab dann aber Sätze wie "Ich erwarte dass mein Partner mich auf Händen trägt". Ich selbst steh mehr auf Beziehungen auf Augenhöhe. Gab auch einige andere Punkte in denen wir mehr und mehr auseinander gedriftet sind und gemerkt haben, dass diese unterschiedlichen Vorstellungen die sonst schönen Gemeinsamkeiten nicht aufwiegen können.

Das Leben ist (leider?) keine Daily Soap

Zu viel Drama. Gefühlt war der Wunsch nach einem reality TV Prinzen da. Sie hat diese ganzen daily soaps geschaut und sich davon glaube ich ziemlich beeinflussen lassen. Das war schon anstrengend. Wir waren zu der Zeit allerdings noch relativ jung. War aber gut so, bei dem, was ich danach aus der Ferne bezüglich ihres Lebensverlaufs beobachtet habe.
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