Warum Radfahrer Autofahrer regelmäßig zur Verzweiflung bringen (und umgekehrt)

Kzenon, Adobe Stock / Twitterperlen Illustrations

Wie genau der heute herrschende Dauerkrieg zwischen Auto- und Radfahrern entstand, ist mittlerweile sehr schwer nachvollziehbar. Die Geschichtsbücher behaupten jedoch, dass die ersten derartigen Ereignisse bereits in der Steinzeit vorfielen. (Ersten Überlieferungen zufolge gab es früher schon Autos, die mussten jedoch immer vom unbeliebtesten Familienmitglied durch die Gegend geschoben werden …) Fakt ist, dass sich die Leute schon damals beleidigten, gegen die Autoreifen traten, Stöcke zwischen Fahrradspeichen stopften, durchs Tal schrien, dass hier gefälligst eine Helmpflicht bestehe, oder sich einfach gegenseitig ihren schönsten Finger unter die Nase rieben.

Bis heute hat sich daran erstaunlich wenig geändert. Kaum treffen zwei Verkehrsteilnehmer aufeinander, die sich für unterschiedliche Fortbewegungsmittel entschieden haben, wird aus einer kurzen Begegnung im Straßenverkehr oft schnell ein persönlicher Konflikt. Der Autofahrer fühlt sich vom Radfahrer behindert, der Radfahrer fühlt sich vom Autofahrer bedroht und irgendwo dazwischen steht ein Fußgänger, der eigentlich nur zum Bäcker wollte und die ganze Szene nun für seine Social Media Kanäle filmt. Warum sich beide Parteien regelmäßig zur Verzweiflung bringen, veraten euch die folgenden Geschichten. Viel Spaß!

Das gibt lustige Social Media Videos

Wie man Radfahrer hundertprozentig effektiv von der Benutzung eines Weges abhält.

Aber wehe, man sagt was zu denen

Kaum noch Autos unterwegs. Radfahrer trotzdem auf dem Fußweg. So viele Stöcke kann ich gar nicht tragen wie ich sie in Speichen werfen möchte...

Die kennen dort keine Gnade

Meine Todesursache wird sein, dass mich ein radikaler Radfahrer in München überfahren hat.

Safety first

Hier aufm Dorf überholt man Radfahrer mit 8 km Abstand, weil es der 120 jährige Heinz sein könnte, der nicht so gut geradeaus fahren kann.

Soll sich noch einmal jemand über die deutschen Radwege beschweren

Wenn Radfahrer-Hasser die Verkehrsplanung machen.

Eigentlich ganz einfach

Ich hasse beide, Radfahrer und Autofahrer, je nachdem was von beiden ich gerade fahre.

Pscht! Wir erzählen's keinem

Ich hab gerade zu Fuß zwei Radfahrer überholt. ICH BIN SO SPORTLICH! 💪🏻 Dass die gerade eine Pause gemacht haben, muss ja keiner wissen.

Muss man nicht verstehen

Autofahrer möchten, dass ich als Radfahrer den Radweg benutze, ignorieren aber beim Heranfahren an die Kreuzung die Existenz eines Radwegs.

Wendekreis wie ein LKW

Radfahrer, die beim Abbiegen ausholen, als würden sie einen 40 Tonner fahren… weiß man da schon genaueres?

Dann wär hier aber was los

Klarnamenpflicht für Radfahrer, die den Radweg nicht benutzen, meine Meinung.

Scheinbar macht Radfahren gute Laune

Ein Typ auf einem Fahrrad rief in meine Richtung: „Du siehst wunderschön aus!“ Ich dachte dass es unangenehm werden würde, aber dann rief er einem anderen Radfahrer zu: „Cooles Rad!“ und einem dritten mit einem Smoothie in der Hand: „Smoothie geht ab!!“ Tja, ich glaube, ich hab ihn gefunden: Karl Kompliment

Schreck, lass nach

Ja, lieber Radfahrer, bei Dunkelheit auf dem Abschnitt ohne Straßenbeleuchtung auf der falschen Seite dem Verkehr entgegen zu fahren, und dabei kein Fitzelchen Licht oder Reflektor am Rad zu haben, ist eine tolle Idee. Lass dir da nichts anderes einreden.

Amen!

Radfahrer, die auf einer Straße (70 km/h erlaubt) neben dem perfekt asphaltierten, 3 m breiten Radweg AUF der Straße fahren, haben in der Hölle einfach einen ganz besonderen Platz verdient.

Hier die heißersehnte Extrawurst

Endlich werden Radfahrer im Straßenverkehr etwas bevorzugt!
SCHLIESSEN
Artikel Teilen