
In Deutschland gilt offiziell: Wer krank ist, ist krank. Punkt. Dafür gibt es Atteste, klare Regelungen und Lohnfortzahlung. In der Theorie ist das also ein System, das Arbeitnehmer schützen soll. Und trotzdem haben viele das Gefühl, sich rechtfertigen zu müssen, sobald sie aufgrund einer Krankheit länger ausfallen. Und nicht selten bekommt man das Gefühl vermittelt, als würde man das Team im Stich lassen. Es ist wirklich erstaunlich, wie schnell sich Krankschreibungen in Diskussionen verwandeln. Statt sich einfach auf die eigene Genesung konzentrieren zu können, steht plötzlich etwas anderes im Raum: das Gefühl, sich erklären zu müssen. Es ist, als säße man auf der Anklagebank und müsste seine Erschöpfung plausibel argumentieren.
Dabei sollte das Kranksein eigentlich keine Diskussion mit der Chefetage auslösen, sondern vielmehr sind Fürsorge und Akzeptanz gefragt. Und doch scheint genau das im Arbeitsalltag hierzulande immer noch keine Selbstverständlichkeit zu sein. Das zeigt auch die Geschichte von Threads-Userin @piikapoo. Ihre Erfahrung wirft nämlich eine Frage auf, die viele von euch bereits kennen dürften: Seit wann ist es eigentlich normal geworden, dass Menschen ihre Krankheit verteidigen müssen? Und warum fällt es manchen Leuten so schwer, einfach zu akzeptieren, dass Gesundheit Vorrang hat? Aber lest einfach selbst!
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