
Dokus schauen ist das erwachsene Pendant dazu, sich ohne schlechtes Gewissen stundenlang berieseln zu lassen. Während man bei Reality-TV zumindest noch so tun muss, als sei es ein guilty pleasure, kann man bei Dokumentationen ganz selbstbewusst behaupten, dass man sich weiterbildet. Dass diese Bildung dann um 2:37 Uhr morgens in einer dreiteiligen Reihe über Tiefsee-Kraken, einen Kunstfälscher aus Wuppertal oder die Entstehung von Toastbrot endet, ist erst mal zweitrangig und muss am Ende ja auch niemand wissen.
Doch wenn Dokus eines können, dann einen komplett in ihren Bann ziehen. Man wollte eigentlich nur kurz eine Folge schauen und plötzlich sitzt man drei Stunden später auf dem Sofa, ist emotional total in das Leben eines norwegischen Rentierzüchters investiert oder glaubt, dass man selbst ohne Weiteres einen Mordfall aus dem Jahr 1987 lösen könnte. Das Beste an Dokus ist sowieso dieses Gefühl intellektueller Überlegenheit, das sich beim Schauen automatisch einstellt. Denn während andere Serien suchten, schaut man selbst „etwas mit Mehrwert“. Und auch die folgenden Geschichten zeigen, warum Dokumentationen manchmal besser als jeder Unterricht sind. Viel Spaß!
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