Warum die Meinungen und Geschmäcker beim Thema Frühstück auseinandergehen

Humorvolle Collage zum Thema Frühstück und Genuss: Ein Mann in Schwarz-Weiß mit Kochmütze und Bart hält mit geschlossenen Augen und weit aufgerissenem Mund voller Vorfreude einen Teller dicht an sein Gesicht. Er trägt eine leuchtend grüne, gestreifte Schürze, die farblich stark hervortritt. Auf dem Teller stapelt sich ein farbenfroher Turm aus goldbraunen Pancakes, garniert mit frischen grünen Minzblättern und knallroten Johannisbeeren. Das Pop-Art-Motiv vor einem markanten blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisieren pointiert die absolute Leidenschaft für gutes Essen, den perfekten Start in den Tag und das zelebrierte Frühstück.
ViDi Studio, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

„Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König und Abendessen wie ein Bettelmann.“ So sagt man hierzulande. Die entscheidende Frage daher gleich zu Beginn: Was habt ihr denn heute Morgen so gefrühstückt? Oder gehört ihr etwa dem Typus Mensch an, der ohne jegliche Stärkung in den Tag startet? Doch ganz ohne ist ja auch nichts. Zumindest Kaffee muss sein als täglicher Treibstoff. Was bin ich daher froh, dass die Bohnen der Götter nicht die Straße von Hormus passieren müssen. Auf Benzin, Diesel und Kerosin kann ich eigentlich ganz gut verzichten, dann bleibt das Auto oder der Privatjet eben stehen, mir egal. Aber eine leere Kaffeetasse nach dem Aufstehen? Unmöglich und sinnlos.

Doch zurück an den Frühstückstisch. Die größte Sünde – und für mich ein triftiger Grund, die deutsche Staatsbürgerschaft zu verlieren – ist der „Genuss“ von Toastbrot. Dieses labbrige Etwas, das sich als Brot ausgibt und dabei ungefähr die Farbe meiner Beine hat, geht gar nicht. Zumal in einem Land, das über 3.000 eingetragene Brotsorten kennt, die diesen Begriff (größtenteils) auch verdient haben. Und nein, das Verbrennen dieser Scheiben der Schande in einem Toaster macht das Ganze auch nicht besser. Dann doch lieber nur Kaffee. Dass die Meinungen zum Thema Frühstück tatsächlich sehr weit auseinandergehen, zeigen euch die folgenden Fundstücke. Guten Hunger!

Nicht immer, aber immer öfter

Jedes mal, wenn ich mir Pfannkuchen zum Frühstück mache denke ich, das könnte ich ruhig mal öfter machen. Spoiler: ich mach es nicht öfter. Aber heute schon.

Wenn das Gesündeste am Frühstück der Schokoriegel ist

Frühstück, wichtig & richtig ♥️

Wäre mir persönlich als Fan von Bibi Blocksberg ja zu holzig, aber Geschmäcker sind eben verschieden

Kartoffelbrei zum Frühstück ist doch völlig legitim oder? ODER?!

MAHLZEIT!

Gestern gegrillt... absolute Fresseskalation. Tanja: "ich werde morgen den ganzen Tag nichts essen, mir ist so schlecht!" Tanja heute: "erstmal leckeres und ausgiebiges Frühstück!"

Was denn, die wurde doch schließlich gebacken

"Zeit für Frühstück mit etwas Gebäck!" "Das ist kalte Pizza vom Vortag." "ETWAS GEBÄCK!"

Immerhin zuckerfrei

8-Jährige: "Montag machen wir ein Frühstück mit der Klasse und jeder soll was mitbringen." Ich: "Ne Packung Mehl." Laut Aussage der Frau bin ich übrigens keine Hilfe...

Hauptsache keine Butter bei die Fische am Frühstückstisch

Töchterchen beim Frühstück: „Komm her, du kleines Stück Butter, ich streich‘ dich jetzt glatt!“

Demnächst (nicht) unter #söderisst

"Veganer können nichts essen!" Mein veganes Frühstück:

Die frühstückende Jugend von heute

Der 15-Jährige geht mit seiner Freundin frühstücken. In dem Alter hab ich nicht mal gewusst, dass man auch "Frühstücken gehen" kann.

Aber die Grünen sind doch aus Salat und die Gelben aus Paprika, oder?

Ich halte Gummibärchen nicht für ein ausgewogenes Frühstück (trotz der verschiedenen Farben).

Ich übersetze das mal für euch: "Normal" = süß und ungesund

Teenager: „Wir haben NIE was zum Frühstück.“ Ich öffne den Kühlschrank. Er leuchtet wie eine gut sortierte Feinkostabteilung. Müsli. Joghurt. Obst. Käse. Eier. Brot. Aufschnitt. Teenager: „Ja, aber nichts Normales.“ Ich starre auf das Brot. Es starrt ungläubig zurück.

Kein Bier vor Vier – aber irgendwo auf der Welt ist es ja immer nach Vier (sorry dafür!)

Frühstück im Hotel. Kind3: „Bitte zwei Kakao und für meinen Papa ein großes Bier.“ Okay, das ist nun wirklich höhere Gewalt.
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