Warum das verstoßene Affenbaby Punch gerade um die Welt geht

Twitterperlen mit KI

Das kleine Affenbaby Punch wurde nach der Geburt von seiner Mutter verstoßen und seine Geschichte geht der Welt gerade unter die Haut.

Eine schwere Geburt und ihre Folgen

Egal, wo man gerade durch die sozialen Medien scrollt, überall blinzeln einem ständig zwei dunkle, große Kulleraugen zu. Und die gehören dem kleinen Makaken-Affenbaby Punch. Wer von euch nicht gerade hinter dem Mond wohnt, hat vielleicht schon das ein oder andere Bild gesehen. Das Äffchen, das im Ichikawa City Zoo nahe Tokio wohnt, hatte nämlich keinen schönen Start ins Leben. Denn seine Mama hatte im Juli 2025 eine schwere Geburt und hat Punch nicht angenommen, weshalb Zoowärter ihn aufgezogen haben, damit das Affenbaby nicht verhungert.

Im Januar wurde Punch wieder zu den anderen Affen gesetzt, die ihn jedoch misshandelt und brutal davon gescheucht haben. Ein wahrscheinlicher Grund liegt dabei in seiner Aufzucht. Weil er ohne Mutter großgezogen wurde, fehlte Punch die frühe Sozialschule, in der Jungtiere von der Mutter lernen, wie man sich anderen Makaken nähert, wann man Abstand hält oder welche Signale Unterordnung ausdrücken – ohne diese Unterrichtseinheiten kann ein Jungtier schnell anecken.

Die Lösung?

Die Wärter brachten dem kleinen, einsamen Affen schließlich einen großen Plüsch-Orang-Utan von Ikea, der Punchs Ersatzmutter wurde. Und immer, wenn die anderen gemein zu ihm sind, rennt das sieben Monate alte Äffchen zu seiner Ikea-Mutter und schmiegt sich an sie. Die so entstandenen Bilder, die gerade um die ganze Welt gehen, sind herzzerreißend.

Punch wird zum Star

Himmel, sind eure Augen auch so feucht wie meine? Viele haben ihr Herz für Punch entdeckt – vielleicht, weil sich Mensch und Affe so ähnlich sind – und würden dem Äffchen gerne irgendwie helfen, wie auch die folgenden mitfühlenden Reaktionen aus dem Netz zeigen.

Ob er heute einen guten Tag hatte?

Punch the monkey might just be my favorite viral moment of all time. I wake up and think: “I hope Punch is having a good day.” 🥹

Und dann rappelt's im Karton!

Wenn sich nicht sofort diese ungezogene Affenbande um den kleinen Punch kümmert, komme ich höchstpersönlich dahin…

Ob er weiß, dass er außerhalb des Zoos jede Menge Freunde hat?

Jeder Affe der unseren kleinen Punch mobbt wird ins Krefelder Affenhaus kommen, bei Gott 😡

Das lasse ich mir nicht zweimal sagen!

„reib dich mit kacke ein oder baby punch stirbt“ me:

Niemand sollte sich so fühlen müssen

Ich glaube wir fühlen alle so mit dem Äffchen Punch mit, weil wir wissen, wie es ist, wenn wir uns freuen und irgendwo dabei sein und akzeptiert sein wollen, und dann sagt uns jemand, wir sind nicht gewollt und schlägt uns die Tür ins Gesicht 🥺 Dabei sind wir nicht mal so cute

Er ist so stark

Tapferer kleiner #PUNCH 🥺❤️

Erste Annäherungsversuche

In den vergangenen Tagen scheint Punch jedoch erstmals von dem einen oder anderen Makaken versorgt zu werden. Doch einzelne Gesten bedeuten noch lange keine vollständige Integration in die Gruppe. Entscheidend wird in Zukunft sein, ob Punch langfristig akzeptiert wird, Zugang zu Futter erhält und stabile soziale Kontakte zu den anderen aufbauen kann.

Seit ich dieses Woche von Punch dem Affen gelesen habe, habe ich irgendwie durchgehend was im Auge 🥹 aber inzwischen wurde er von einer neuen Mama aufgenommen und das ist so toll, I can't 😭
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Sein Hype hat Folgen

Während Punch im Gehege nach Anschluss sucht, wurde er im Internet zum Star. Die Medien auf der ganzen Welt sind voll mit Bildern von Punch. Und auch die Firmen springen auf diesen Zug auf. Zum Beispiel hat Ikea es sich nicht nehmen lassen, eine neue Werbung mit Punch aufzuziehen.

Da waren Marketinggenies am Werk

Junge. Ikea. Diese Werbung. On point. 😭

Warum Punch uns alle so berührt

Makaken teilen einen Großteil ihrer Gene mit dem Menschen, was bedeutet, dass sie Nähe zeigen, Trost suchen und sensibel auf Ausgrenzung reagieren. Viele Menschen erkennen in Punch Verhaltensweisen wieder, die sie in eigenen Erfahrungen machen mussten. Unter anderem eben das Gefühl, nicht dazuzugehören und Schutz bei Vertrautem zu suchen. Ob Punch letztendlich dauerhaft seinen Platz in der Gruppe findet, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen – die Daumen sind natürlich gedrückt! Doch im Moment zählen die vorsichtigen, kleinen Schritte und ein plüschiger Stoff-Orang-Utan, der dem Affenkind noch immer Sicherheit gibt.

Er verbindet uns einfach

stef_fergie punch the monkey 5 Tage I love how we as a nation suck at being united until a baby monkey named punch and his plushie get bullied and suddenly we’re all willing to go to war for this sweet little guy

Er hat mehr für uns getan, als er weiß

Das ist mein Lieblingsbild von ihm. Von dem kleinen Affen, der die kaputten Herzen in dieser Welt grad ein bisschen heilt.

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