Perle des Tages vom Dienstag: Keine Spur von Selbstkritik

Perle des Tages
Perle des Tages

Dienstag, der 29. September 2026:

In der Haut unseres Bundeskanzlers Friedrich Merz (CDU) möchte man dieser Tage wahrlich nicht stecken. Die eigenen Umfrage- und Beliebtheitswerte sind seit Monaten im Keller und alle paar Wochen eilt Jens Spahn (CDU) zuverlässig mit dem nächsten Glaubwürdigkeitsskandal heran. Der frühere Unionsfraktionschef räumt nun also seinen erst kürzlich besetzten Posten im bedeutenden Haushaltsausschuss, nachdem er dort eine Sitzung verpasst hatte. Hintergrund: Laut ARD soll Spahn seine Abwesenheit mit einer Erkrankung seines Kindes begründet haben, um sich anschließend mit seiner Familie während einer Urlaubsreise am Flughafen auf Sardinien fotografieren zu lassen. In diesen Zeiten zumindest unglücklich, wenn nicht gar dreist. Auch unsere heutige Perle des Tages hat dazu eine klare Meinung.

Spoiler: Ihre politische Karriere wäre schlicht vorbei

Man stelle sich nur mal eine Sekunde vor, eine weibliche Politikerin baue im zwei-Wochen-Rhythmus entweder unethischen oder für den Steuerzahler sauteuren Mist und hätte dann die Chuzpe, nur eine Aufgabe, aber immer noch nicht das gut bezahlte Mandat hinzuwerfen und dann noch beleidigt zu verkünden, sie wolle sich jetzt eh mehr um die Familie kümmern. Nur. Eine. Sekunde.

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