
Papas, machen wir es kurz: Diesen Sommer habt ihr einen Job. (Ja ja, Väter, Schmäter, pillepalle, lassen wir die Rollenverteilung heute mal beiseite.) In diesem Sommer übt ihr mit euren Kindern schwimmen. Geht ins Freibad, baut einen Pool im Garten auf, sucht euch eine Pfütze, brecht bei den reichen Nachbarn ein, whatever. Schiebt die Ausreden beiseite, ignoriert die Gedanken über den durchschnittlichen Urinanteil in einem Schwimmbecken, kauft euch eine Fußpilzcreme und quetscht euch in die Badehose von 2003. Und dann geht schwimmen!
Wir alle haben unsere starken und schwachen Momente in diesem Elternding. Mal ist die Zündschnur zu kurz, mal ist die Zeit zu knapp und ja, hin und wieder versagen wir bei den Mathehausaufgaben eines Grundschülers. Alles verzeihbar und alles menschlich. Und dann gibt es ein paar wenige Dinge, die nicht wieder gutzumachen sind. Nicht schwimmen können ist eins davon. Wir müssen euch nichts über Statistiken erzählen, wir müssen keine der Tragödien beschreiben, die sich jeden Sommer ereignen. Also sagen wir was anderes: Eines Tages werden eure Kinder in den Sommerferien alleine schwimmen gehen. Und es gibt kein besseres Gefühl als das, wenn sie danach sonnengeküsst und wohlbehalten zurückkommen. Das und die Ruhe, die man hat, wenn sie alleine unterwegs sind, unsere Geschichten aus dem Leben von Papas!