
Ein Reddit-User beichtet, dass er eine bestimmte sexuelle Vorliebe hat, welche ihm es sehr schwer macht, eine langfristige Partnerin zu finden.
Beziehungen sind ja so ein ganz eigenes Kapitel im Lebenslauf. Mit Anfang 20 glaubt man noch, man hätte das System schnell durchschaut: Man datet, es funkt (oder nicht), man sammelt Erfahrungen, lernt dazu und weiß irgendwann, was man will. Theoretisch. Oft merkt man aber erst Jahre später, welche Begegnungen einen wirklich geprägt haben. Denn manche Menschen kommen nur für eine gewisse Zeit ins Leben und hinterlassen trotzdem Spuren, die irgendwie für immer bleiben.
Und während andere aus früheren Beziehungen vielleicht eine neue Lieblingsserie oder ein gemeinsames Möbelstück mitnehmen, nimmt man selbst eine Erkenntnis mit, die sich nicht mehr abschütteln lässt und einen für immer begleiten wird. Und genau das kann weitere Beziehungen später kompliziert machen. Denn was sich für einen selbst völlig stimmig anfühlt, sorgt beim Dating nicht immer automatisch für Begeisterung. Und ab da wird es … interessant. Was wir meinen, erfahrt ihr, wenn ihr die folgende Reddit-Geschichte eines Mannes lest, der etwas auf dem Herzen hat.
Kurz zu mir:
ich bin jetzt Anfang 30, hatte schon diverse Beziehungen,
die waren mal besser mal weniger gut. Eine Beziehung hat mich aber besonders geprägt.
Ich war Anfang 20, sie ein paar Jahre älter und Sex-Positiv.
Es fing ganz normal mit einer Kennenlernphase an,
wir hatten schönes Dates, sehr guten Sex und alles war super.
Dann offenbarte sie mir, dass sie gerne in Swinger Clubs geht
und gerne Sex mit anderen Männern/Frauen/Paaren hat.
Ich selber bin nicht verklemmt und auch sehr offen,
daher sind wir gemeinsam in einen Swinger Club gegangen.
Es war meine erste Erfahrung in dem Bereich und
ab dem Tag war ich süchtig danach. Süchtig danach sie mit anderen zu sehen und zu teilen.
Wir hatten ein Jahr eine tolle sexpositive Beziehung,
bevor sie ein jobangebot im Ausland bekommen hat und weggezogen ist.
Soweit alles normal und alles gut. — 1/4
Klingt doch erstmal nach einer ziemlich intensiven und bereichernden Erfahrung: Zwei Menschen, die offen miteinander sind, neugierig bleiben und gemeinsam Neues ausprobieren. Man entdeckt nicht nur eine andere Seite von Beziehung, sondern auch viel über sich selbst. Man entdeckt eigene Grenzen, Wünsche und Dynamiken, die man vorher vielleicht gar nicht kannte. So eine Zeit kann prägen, weil sie zeigt, auf welche vielfältige Weise Nähe und Partnerschaft gelebt werden können.
Oh, oh, wir ahnen schon, worauf das hinausläuft …
Tja, an genau so einem Punkt zeigt sich, wie entscheidend es ist, ob die Bedürfnisse zweier Personen wirklich zusammenpassen. Für ihn bedeutet seine Vorstellung keine Geringschätzung der Partnerin, sondern vielmehr Vertrauen. Für viele Frauen hingegen fühlt sich genau das vielleicht unsicher oder schlichtweg einfach nicht stimmig an – weil Exklusivität für sie eben anders definiert ist. Und beides ist erstmal legitim. Vorlieben sind nun mal nichts, was man sich logisch zurechtlegt, sondern etwas, das man fühlt.
Was natürlich nachvollziehbar ist! Was meint ihr, liebe Perlenfreunde, könntet ihr eine solche Vorliebe akzeptieren und wüsstet, wie man damit umgehen kann? Wir drücken dem User natürlich die Daumen, dass er hoffentlich irgendwann eine Partnerin findet, die ihn akzeptiert, wie er ist und zu ihm passt wie die Faust aufs Auge!
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