
Es gibt viele Gesten der Liebe, aber wenn ihr mich fragt, ist die Sache eindeutig: Ich liebe Menschen, die mir etwas zu essen mitbringen. Einfach so, ohne nerviges WhatsApp-Geschreibsel vorher, ohne „lieber das mit Erdbeere oder mit Pistazie?“ oder „Was wolltest du noch mal?“. Werd groß und entscheide selbst.
Das mag eitel sein, aber dafür bin ich nicht wählerisch. Ich brauch kein Craft-Irgendwas, kein Bio-Protein-Blabla, kein Sternerestaurant, keine Aussicht auf die beleuchtete Stadt unter uns … Alles Schnickschnack. Es kann ein 79-Cent-Schokoriegel sein, eine halbe Butterbrezel oder eine Pizza mit deutlich zu viel Knoblauchöl, deren Schicksal es ist, direkt aus dem Karton gefressen zu werden. Bring mir Essen und ich werde dich anschauen, als hättest du Salzkaramell und den Klettverschluss erfunden.
Wahrscheinlich bin ich da jetzt keine besonders außergewöhnliche Ausnahme und vielleicht bevorzugen viele Frauen ja deshalb Katzen gegenüber Typen. Es hat einfach was, wenn man morgens die Augen öffnet und eine halbe Maus vorm Bett vorfindet. „Hier, Mensch, alleine kriegst du es ja nicht hin, aber don’t worry, ich kümmere mich um dich.“ So viel Fürsorge, da lacht das Herz.
Vielleicht sollten wir alle öfter den Menschen in unserem Leben eine Kleinigkeit zu essen mitbringen. Es kann das Leben nur besser machen. Quasi wie unsere Good News der Woche!
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