
Letzte Woche habe ich meinen Fünfjährigen gefragt, was er sich zu Ostern wünscht. Ein riskantes Unterfangen, natürlich, ich bin ja nicht seit gestern Mutter. Was tun, wenn er sich eine Ziege für den Vorgarten wünscht? Oder schlimmer: irgendeinen Merch-Schrott von diesen australischen Hunden, von denen im Kindergarten alle reden? Doch auf mein süßes Kind ist Verlass. Er hat mich mit seinen großen, unschuldigen, auf mystische Weise die Unendlichkeit wiederspiegelnden Kinderaugen angeblickt, ein zartes Lächeln huschte über sein Gesicht und er sagte entschlossen: einen Flammenwerfer.
So schnell kann es gehen. Eben hatte ich noch ein herzallerliebstes Kindergartenkind, das mit patschigen Händen ungelenke Buchstaben auf meine Unterlagen kritzelt und aus sicherer Entfernung die Nachbarskatze beobachtet. Jetzt habe ich einen Pyromanen mit einer empfindlichen Vorliebe für alles, was laut Bumm macht.
Wo genau bin ich nur falsch abgebogen? Hätte ich ihn länger stillen sollen oder liegt es daran, dass ich den Zeitpunkt verpasst habe, ihn aus meinem Bett zu werfen? Sind meine acht Milliarden Stunden Bildschirmzeit am Tag Schuld oder doch die Tatsache, dass sein Verdauungssystem zu früh in Kontakt mit kleinteiligen Legosteinen kam? Helft mir mal, liebe Mamas da draußen! Ich warte hier so lange … und bis ich eine Antwort habe, genieße ich einfach eure Anekdoten aus dem Leben von Müttern!
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