Die tägliche Portion Unfreundlichkeit

Ausdrucksstarke Collage zum Thema Unfreundlichkeit im Alltag: Eine gestresst und fassungslos blickende Frau in Schwarz-Weiß fasst sich irritiert an den Kopf. Sie trägt ein lilafarbenes T-Shirt. Rechts von ihr steht ein aggressiv schreiender Mann in Schwarz-Weiß mit geballten Fäusten in einem leuchtend orangefarbenen T-Shirt. Weiße Fragezeichen- und Blitz-Icons zwischen den beiden sowie das Pop-Art-Motiv vor einem blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisieren humorvoll die absolute Verständnislosigkeit über grundlose Aggressionen und fehlende Höflichkeit.
dDrobot Dean, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Hallo, bitte, danke, schönen Tag noch – schon mal davon gehört? Man sollte meinen, das seien Basics, oder? Und trotzdem geben manche Menschen einem das Gefühl, Höflichkeit sei komplizierter als Oberstufen-Physik. Wat isn daran so schwer? Ja, jeder hat mal einen schlechten Tag, eine schlechte Woche oder … ein schlechtes Jahr. Aber Höflichkeit ist doch wirklich eines der wenigen Dinge, die trotzdem nicht verloren gehen sollten. Bro, ich verlange nicht, dass du mir die Füße küsst, aber ein einfaches Danke wäre schon ganz nett.

Ich persönlich finde es sogar toll und irgendwie befriedigend, anderen Menschen freundlich zu begegnen. Macht das nicht automatisch bessere Laune? Vielleicht manchmal so überschwänglich, dass es schon leicht gestellt wirkt – ich schwöre, ich mein’s ernst. Ich offenbar zu viel Höflichkeit, und der Mann aus der Geschichte der lieben Threads-Userin @isa.instant.star eindeutig zu wenig. Aber lest selbst. Viel Spaß und danke!

Gestern, ein Mann spricht mich auf der Straßen an, während ich Dinge aus dem Auto ausräume. Sehr bestimmt, ohne „Hallo“ oder sonstige Floskeln, a la „Entschuldigen Sie bitte“. Er: 2a?! Ich: Entschuldigung, was möchten Sie? Er: Ja, 2a?! Ich: Bitte sprechen Sie doch in ganzen Sätzen. Er (schreit): WO HAUS NUMMER 2A IST, IST DOCH KLAR!! MEINE FRESSE EY! WIE BLÖD BIST DU EIGENTLICH?? Hab ihn dann sehr weit in die falsche Richtung geschickt. Wir standen direkt vor 2a. Ups.

Nur in besser!

Ich hätte einfach random 4b geantwortet weil was der kann kann ich auch 😅

Ein Nehmen ohne Geben

Der Typ bezeichnet andere als blöd, ist aber nicht in der Lage sich klar und verständlich auszudrücken. Was für ein Vollpfosten

10D

Ohhh er spielt Schiffe versenken. 2a,kein Treffer. 5b?

Sounds like a you problem

Hatte letztens was ähnliches. Werde in der BANKstraße gefragt wo der und der Arzt is. Als ich sage es gibt hier nur einen Zahnarzt wird der Mann pampig und zeigt mir seinen Zettel mit der Adresse. BLANKstraße. Nicht BANK. Ich sag ihm das, er wird lauter "JA TOLL UND WIE KOMM ICH DA JETZT HIN????" kann verstehen dass es ärgerlich ist wegen sowas seinen Termin zu verpassen aber da kann ich als wildfremde Person halt nichts für.

Das ist eine gute Idee

Als ich noch im Gartenmarkt gearbeitet habe, kam ein Kunde mit dem Wort Motorkettensäge zu mir.. Kein "Hallo, wo finde ich..?" Ich habe darauf einfach mit Autobahntrasse geantwortet. 🤷‍♀️ Im Verlauf des "Gesprächs" stellte sich raus, dass er eigentlich die Sägeketten suchte.. Mein Kommentar: "ganze Sätze wären schon hilfreich!" brachte mir im Nachhinein Ärger ein.. Leider ist diese Art der "Kommunikation" so normal geworden, dass ich nicht mehr mit Kunden arbeiten will!

Ja, huch

Meine Eltern hatten damals die Nummer 1234, eine Arztpraxis die 91234. Ständig riefen Leute an, wollten Termine usw. Eines Tages rief eine Frau alle paar Minuten an, auch nach mehrmaligem Erklären, immer wieder. Ich war etwa 14, musste Hausaufgaben machen und war irgendwann schwer genervt: "Wenn Sie nicht mal ne einfache fünfstellige Nummer wählen können, kann der Arzt Ihnen auch nicht mehr helfen." Danach hatte ich Ruhe und irgendwie auch ein schlechtes Gewissen. Aber Ruhe.

Rezept kaufen, essen, spielen?

Ich arbeite noch stundenweise in der Apotheke. Je nach Bekanntheit begrüße ich alle Kunden gleich. „Guten Tag was kann ich für Sie tun?“ -Rezept Tja. Ich stehe da. Warte kurz, es kommt aber nichts. „Äh.. ich verstehe nicht ganz. Wie kann ich da helfen?“ -Ja.. Rezept. „Also ohne Kontext kommen wir hier wirklich nicht weiter. Ein paar Informationen brauchen wir da schon“ Tja und dann war ich die böse.. 🤷🏻‍♀️😅

Nicht ganz …

Ich dachte schon, 2A wäre sein Sprachniveau :)
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