Nicht mehr lange bis zur Pause: Die lehrreichsten Posts aus der Schule

Ein fröhliches Schulkind mit Rucksack und Büchern zeigt selbstbewusst den Daumen nach oben.
JenkoAtaman, Adobe Stock / Twitterperlen mit KI

Als ich damals entscheiden musste, in welche weiterführende Schule es gehen soll, wollte ich unbedingt ins Ganztagsgymnasium. Schließlich ist man dort von 8 bis 16 Uhr in der Schule und in meiner Vorstellung hat sich das angefühlt, als hätte ich einen Job. Und warum auch immer: Ich wollte genau dieses Gefühl unbedingt haben. Jetzt im Nachhinein möchte ich die kleine Lea natürlich schütteln und sie anschreien, dass das alles noch früh genug kommt, aber damals habe ich mich total darauf gefreut, den ganzen Tag in der Schule zu verbringen. Und nein, ich war definitiv kein Streber.

Na ja, und dann saß ich den ganzen Tag im Unterricht und habe die Schulbank gedrückt, bis irgendwann nach drei Jahren die Erleuchtung kam, dass Freizeit doch viel cooler ist und ich zum Halbtagsgymnasium gewechselt bin. Vor Mathe, Chemie und Physik konnte ich mich zwar nicht drücken, aber ich hatte immerhin ein bisschen weniger Stunden davon und das war toll. Mindestens genauso bereichernd sind die folgenden lehrreichen Posts aus der Schule. Viel Spaß!

#1: Richtige Einstellung

"Ihr dürft jetzt noch Aufgabe 2 machen!" "Dürfen oder müssen?" "Wenn ihr wollt, dann dürft ihr, wenn ihr nicht wollt, dann müsst ihr!" Fragende Viertklässleraugen starren mich an. Ich wiederhole den Satz. Ein Kind: "Dann will ich lieber, damit ich nicht muss!" Made my day!

#2: Sie haben richtig Bock

Ich hasse meine Klasse so sehr

#3: Eine Überlegung wert

Sollen Kinder ihre Klassen selbst putzen? In Japan normal. In Deutschland: „Das ist Aufgabe der Reinigungskraft!“ Aber vielleicht lernen Kinder beim Wischen mehr über Respekt als bei 10 Seiten Arbeitsblättern. Sauberkeit ist nicht Strafe. Es ist Teil von Verantwortung.

#4: Das Experiment ist wohl gescheitert

Mittwoch. Schule. Meeting. „Herr (Chemielehrer) hat angekündigt, dass er ab jetzt wieder Experimente macht. Mal sehen, wann wir das erste Mal evakuieren müssen“ Freitag. 9.00 Uhr. Ratet.

#5: Kann man schon mal falsch verstehen

raurig empfängt mich ein Fünftklässler an seinem Klassenzimmer. Seine Trinkflasche ist auf den Boden gefallen und hat jetzt einen kleinen Riss. Er: „Was kann ich tun, damit sie nicht ausläuft? Kann man das kleben?“ Ich: „Klebeband wird da nicht viel helfen. Ich würde sie einfach auf den Kopf stellen, wenn du nicht trinkst.“ Irritiert stellt er die Flasche auf seinen Kopf. Ich: „Die Flasche auf DEN Kopf stellen, nicht auf DEINEN.“ Er: „Ahh!🙂

#6: Darf eine Klasse so toll sein?

Ey was ist das für ein Tag. Erst falscher Feueralarm und jetzt wurde ich über Lautsprecher ausgerufen. Dringend ins Musikzimmer zur Schulleiterin! Und da standen sie. Zehn Erstklässler und haben für mich ein Herbstlied gesungen und dazu mit Tüchern getanzt. Und ihr ahnt nicht, wie süß das war!

#7: Puhhh, Glück gehabt

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#8: Awww

Der Jüngste hat in der Schule einen Zahn verloren. Die Klassenlehrerin gab ihm das, damit er ihn sicher aufbewahren und nach Hause bringen kann 🥹

#9: Ein Bild für die Götter

Der Mann fragt K1 grade Französischvokabeln ab und bei jedem zweiten Wort hält er ihr das Buch hin, weil er keine Ahnung hat, ob das was da steht das ist, was K1 grade ausgesprochen hat. 😂🙈

#10: Verständlich!

Ein kleiner Zombie wandelt morgens durch die Wohnung, grummelt, flucht und murmelt „warum“. Oder auch: Heute ist der erste Schultag nach den Ferien.

#11: Aus Fehlern lernt man

Bin gespannt, ob die Schülerin mir morgen einige der exquisit gewählten Ausdrücke aus ihrer abgegebenen Hausaufgabe erklären kann. Außerdem muss sie besser prompten, damit Chat GPT eine Erzählung statt einer reinen Schilderung zum vorgegebenen Bild schreibt. 🤭

#12: Da werden Erinnerungen wach

Boah ne Leute ich habe diese Woche Tafeldienst.. gar kein Bock.

#13: Schöner wäre doch, wenn Mathe gestrichen werden würde

Ich finde es ziemlich doof, dass Handarbeiten vom Lehrplan gestrichen wurden. So nervig es für manche war, so sehr profitierten viele in den Bereichen Konzentration, Geduld, Feinmotorik und Stolz auf Selbstgemachtes. Alles Qualitäten, die wohl nicht mehr erwünscht sind. Schade.
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