
Meine Kinder und ich haben es nicht so mit der Religion. Weihnachten und so nehmen wir mit, aber das gilt auch fürs Zuckerfest, den Jahrestag der Dorfkuh und alle anderen Gelegenheiten, an denen man geile Sachen essen kann. Aus Gründen meiner Bequemlichkeit und einer bayerischen Volksverschwörung geht der Jüngste dennoch in einen katholischen Kindergarten. Das ist maximal inkonsequent, ich geb’s zu, aber persönlich finde ich auch irgendwie, dass man den Kindern ruhig früh Zugang zur Fantasy-Szene gewähren sollte. Außerdem ist es unterhaltsam, wenn ein Fünfjähriger beim Abendessen die abgefahrene Geschichte von dem Typen erzählt, der erst „an ein X geschraubt“ und später von einer Fee aus einer Höhle gezaubert wurde.
Im Grunde beneide ich Kinder, nicht nur zu Ostern. Sie haben eben noch Dinge, an die sie glauben. Ein Hase verteilt im Garten Schokolade und bunte Eier? Gekauft! Eine sprechende Kuh klettert auf Bäume und unterhält sich mit einer Krähe? Selbstverständlich! Ich dagegen bin so abgestumpft, dass ich an eine satirische Kurzgeschichte glaube, wenn irgendwo ein Politiker ein sinnvolles Statement macht. Im Ernst, wenn ich dieser Tage noch etwas lesen will, was mich verzaubert, begeistert und aus ganzem Herzen glücklich macht, dann nehm ich unsere Twitterperlen des Tages zur Hand!
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