
Und wie jeden Tag stellt sich mal wieder die große Frage: Was esse ich? Ich bin es mittlerweile wirklich leid, mir täglich roundabout vier- bis zwanzigmal diese Frage zu stellen. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich mein inneres Rezeptregal auf genau fünf Gerichte beschränkt. Das einzig Gute ist, diese rotieren zumindest halbjährlich durch. Aber das kann es doch nicht sein.
Warum liest bitteschön niemand meinen Magen und sagt mir einfach genau das, worauf ich gerade Lust habe? Hallo, Höhle der Löwen, wann kommt diese Erfindung endlich? Und wenn wir schon dabei sind … Wann kommt die Erfindung, die verhindert, dass aus einer Handvoll Nudeln beim Kochen plötzlich 400 werden und aus drei Reiskörnern eine Familienportion für sechs Personen? In welchem verdammten Lebensjahr lernt man eigentlich, Essen richtig zu portionieren? Entweder liege ich danach wie ein gestrandeter Wal auf der Couch und brauche einen Kran, um mich ins Bett zu befördern, oder ich plündere zehn Minuten später den restlichen Kühlschrank, weil meine gekochte Portion gerade mal meinen kleinen Finger gesättigt hat. Vielleicht lerne ich es ja irgendwann. Vielleicht sogar heute – bei den leckersten Posts aus der Küche!
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