
Das Prinzip von Kleinanzeigen sollte uns allen eigentlich klar sein. An und für sich auch keine schlechte Idee. Schließlich ist Kleinanzeigen der Ort im Internet, der dafür gedacht war, gebrauchten Gegenständen ein zweites Leben zu schenken. Zumindest in der Theorie. Dass das Konzept nicht wirklich ausgereift ist, wisst ihr alle – vermutlich aus Erfahrung – selbst. Denn stattdessen werden in den Privatnachrichten, die Käufer und Verkäufer untereinander so austauschen, menschliche Abgründe sichtbar. Kaum hat man etwas eingestellt, das noch super in Schuss ist, kommen die ersten Anfragen: „Was letzter Preis?“, „Tausch gegen 3 Jahre alten Hamster?“ oder „Kannst du bringen, wohne 200 Kilometer weg“.
Und ich würde ja gerne drüber lachen, wenn es nur nicht so traurig wäre. Menschen erscheinen nicht, tauchen viel zu früh auf oder schicken Cousins dritten Grades zur Abholung. Bezahlung erfolgt bevorzugt in Kleingeld, das aus der Hosentasche gefischt wird, während man innerlich bereits bereut, dass man das Sofa nicht einfach als „Zu Verschenken“ an den Straßenrand gestellt hat. Und trotzdem landet man irgendwie immer bei Kleinanzeigen, wenn es darum geht, Dinge loszuwerden, die man nicht mehr braucht. Auch die folgenden Posts beweisen, dass Geduld, Humor und jede Menge Selbstbeherrschung hier zur Grundausstattung gehören. Viel Spaß!


Mit deiner Anmeldung erhältst du unseren Newsletter und nimmst automatisch an unserem monatlichen Gewinnspiel teil. Teilnahmebedingungen.
Twitterperlen des Tages
Witziges
Lustige Videos
Good News
Familie
Die besten Sprüche
Alltag
Beziehung
Arbeitswelt
Politik
Gesundheit
Best-of













