10 Tipps, wie Studierende (und alle anderen) ohne BAföG über die Runden kommen

10 Tipps, wie Studierende (und alle anderen) ohne BAföG über die Runden kommen

Dorothee, ach, Dorothee. Im Wahlkampf war die Sache mit dem BAföG noch eine große Nummer, aber da wollte man eben auch noch Stimmen von den jungen Menschen sammeln und wusste nicht, wie man TikTok öffnet. Jetzt ist die geplante Erhöhung des Unterstützungsgeldes plötzlich in weite Ferne gerückt, wie man so schön sagt. Dorothee Bär (CSU), Bundesforschungsministerin, Bürgermeister-Tochter und ehemalige Stipendiatin, sagte dazu: Es sei kein Drama, wenn Studentinnen und Studenten neben dem Studium jobbten. Schließlich gäbe es keine Studiengebühren und der Staat ermögliche vielen jungen Menschen überhaupt erst ein Studium.

Ah ja. Das sind uninteressante Nachrichten für alle, die sich ein Studium qua Elternhaus locker leisten können. Und auch diejenigen, die essen, trinken und schlafen abgeschafft haben, kommen ganz okay weg. Alle anderen können ja das einzig Vernünftige tun: nächstes Mal die LINKE wählen.

Spaß, wir geben hier natürlich keine Wahlempfehlungen. Viel pragmatischer und obendrein unterhaltsamer sind ohnehin unsere Tipps, um auch ohne BAföG-Erhöhung weiter über die Runden zu kommen. Viel Spaß!

#10: Sich exmatrikulieren und eine Lehre anfangen

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Exmatrikulation! Ein Wort wie eine Sehnenscheidenentzündung.

Denkt ihr eigentlich alle, ihr seid was Besseres nur weil ihr immati… immertro… anner Uni seid? Früher gab’s keine Uni und wisst ihr was? Wir waren auch glücklich. Oder zumindest satt. Also meistens. Gut, es gab schon harte Winter und von den sieben Geschwistern meines Vaters haben nur zwei überlebt. Aber wenigstens mussten wir nicht so Fantasiesachen wie „Bose-Einstein-Kondensation“ lernen.

Da lob ich mir meine Ausbildung als Schuster. Wenigstens trockene Füße und kein Nico, der fragt, ob man die Hausarbeit auch vorher schon abgeben darf.

#9: SB-Kassen-Inflationsausgleich

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Wie wir alle im Morgenkreis gelernt haben, ist die Teuerung nicht aufzuhalten. Ja, sogar wünschenswert – solange die Möglichkeiten der Technik und Weiterbildung mithalten! Es ist also kein Zufall, dass die SB-Kassen im Supermarkt mit der aktuellen Preissteigerung zusammenfallen.
Kommt schon, Leute, ihr geht an die Uni, wir müssen euch nicht alles vorrechnen! Biep. Biep. Pause. Biep …

#8: Nachschauen, ob man nicht längst Millionär ist

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Der Staat ist ja nicht blöd. Wird schon nen guten Grund geben, wenn’s kein Geld gibt. Vielleicht einfach mal ne Million übersehen, kann das sein?
Und dann wird’s wieder peinlich, wenn man bei den Gönnern von der BAföG-Stelle anruft und sie mit einem die Kontoauszüge kontrollieren, ja, ja. Also vielleicht lieber erstmal nachschauen, bevor man völlig umsonst die Hand aufhält!

#7: Iced Matcha Strawberry Latte durch Baustellen-Filterkaffee ersetzen

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Die wahren Kosten sind oft gar nicht Miete und Lebensmittel, sondern die kleinen Dinge, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Abos, die einfach weiterlaufen. Der tägliche Influencer-Drink. Oder die Krankenversicherung!

Nein, wir lachen nicht, das kann jedem passieren! Also vielleicht einfach mal die Ansprüche ein bisschen runterschrauben. Die Generation Zweiter Weltkrieg hat da gute Tipps. Muggefugg statt Kaffee. Jutesack statt Designerjeans. Na?

Potenzialanalys heißt das heutzutage und wo Potenz draufsteht, ist auch Potenz drin, sagt meine Potenzunterhose.

#6: Werbeplätze in der Hausarbeit verkaufen

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Work smarter, not harder!

Einfach mal ein kleines Banner unter die Überschrift setzen, hm? Einmal in der Vorlesung melden und elegant die neue Heckler & Koch droppen?

Die Möglichkeiten der modernen Marktwirtschaft sind unendlich. Studinfluencing lautet das Zauberwort!

#5: Kapitalakkumulation mit der Stecklings-Methode

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Leute, der Frühling ist DIE Zeit für Ableger. Instagram ist voll damit. Einfach die jungen Triebe von Rosen, Lavendel und … Löwenzahn abschneiden und in den Boden stecken. Gießen nicht vergessen! Nach ein paar Tagen bilden sich Wurzeln und schon habt ihr die Pflanzenmenge verdoppelt. Da-Daa!

Es gibt keinen Grund, weshalb dasselbe Prinzip nicht auch bei 10-Euro-Scheinen funktionieren sollte. Oder mit Juniorprofessoren, Rennrädern oder funktionierenden Körperteilen. Erlaubt ist, was Geld bringt.

Die beste Methode, solange das Wetter gut ist!

#4: Schon mal versucht, weniger arm zu sein?

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Am Ende geht’s doch um eins, oder: Das richtige Mindset!

Tom Brady wurde schließlich nicht als Tom Brady geboren! Ursprünglich hieß er Thomas Brady. Da sieht man mal, was jahrelanger Verzicht, Disziplin und die richtige Einstellung aus einem machen. Also vielleicht einfach mal versuchen, reich zu sein, dann klappt das schon. Wir glauben an euch!

#3: Vor 15 Jahren in Bitcoin investieren

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Ja, klar, jetzt ist der Spott wieder groß, aber wir meinen es ganz im Ernst. Tesla-Aktien, Bitcoin, Sportwetten, alles kein Hexenwerk. Es muss eben nur das Timing stimmen. Also in den Semesterferien vielleicht einfach mal ne Zeitreise buchen anstatt den ganzen Tag in diesem TikTok zu hängen.

#2: Ääääh, vielleicht mal arbeiten?!

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Immer nur chillen, 67 brüllen und Pudding mit der Gabel fressen? So nicht, Sportsfreund.

Wie wär’s mal mit Maloche, hm? Irgendwo gibt es sicher noch Kohleabbau oder Maueraufbau, wo man eine ungelernte Arbeitskraft mit flinken Fingern gut gebrauchen kann! Und wenn man das Ganze nachts macht, bleibt auch noch genug Zeit für das nächste Work-Life-Balance-Seminar, zwinkizwonki.

#1: Erben natürlich

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Gut geerbt ist halb studiert, heißt es nicht so?

Also einfach mal ein bisschen anstrengen und eine bessere Familie aussuchen. So schwer ist das nicht. Es gibt schließlich auch noch Heirat oder Adoption, wem alles andere zu aufwendig ist. Von der Elite unseres Landes erwarten wir schon ein bisschen Einsatz!

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