Thread: Ich laufe über eine Kreuzung

Chris Schröder 15.06.2023, 14:57 Uhr

Es ist einfach unerträglich! Tag für Tag muss man mit ansehen, wie sich Autofahrer aufgrund ihrer überdimensionalen und leistungsstarken Fahrzeuge als die unangefochtenen Könige des Straßenverkehrs betrachten. Als Fußgänger oder Radfahrer fühlt man sich oft wie ein lästiges Hindernis, das sie mit einem einzigen Tritt aufs Gaspedal hinwegfegen können. Ihre Arroganz und Ignoranz kennen bisweilen keine Grenzen. Ganz besonders die älteren Zeitgenossen scheinen von einer gewissen Hybris betroffen zu sein, wenn es um das Thema Rechte im Straßenverkehr geht. Es sind aber nicht ausschließlich die älteren Semester.

Generell scheinen viele Autofahrer zu glauben, dass sie aufgrund ihrer stählernen Vehikel das Recht haben, sich über andere Verkehrsteilnehmer hinwegzusetzen. Sie blicken von oben herab auf Fußgänger und Radfahrer, als wären wir minderwertige Wesen, die ihre Straßen nur zum Vergnügen bevölkern. Wie können sie nur so blind für die Sicherheit und das Wohlbefinden anderer sein? Es gibt schließlich einen Grund, warum es Verkehrsregeln gibt. Sie sollen das Miteinander auf den Straßen gewährleisten und dafür sorgen, dass jeder sicher ans Ziel kommt. Aber manche KFZ-Halter scheinen sich über diese Regeln hinwegsetzen zu wollen, als wären diese für sie nicht gemacht. Sie rasen mit überhöhter Geschwindigkeit durch Wohngebiete, schneiden Radfahrer beim Abbiegen und nehmen Fußgängern die Vorfahrt, als ob ihr eigenes Leben das Einzige wäre, das zählt.

Was ist eigentlich aus der guten alten Rücksichtnahme geworden? Warum scheint es für diese besonderen Fahrzeughalter so schwer zu sein, sich in die Lage anderer Verkehrsteilnehmer zu versetzen? Fußgänger und Radfahrer haben keine schützende Metallkarosserie um sich herum, geschweige denn Airbags oder sonstige Schutzmaßnahmen. Sie sind verwundbar und müssen aufmerksam sein, um sicher zu bleiben. Anstatt ihre Verantwortung als Teil der Gemeinschaft wahrzunehmen, fahren einige Fahrzeugführer mit einer „ich zuerst“ -Mentalität und gefährden dabei das Leben anderer. Dass dies alles andere als angenehm ist und dafür sorgt, dass einem schon mal die Hutschnur platzen kann, das beweist der nun folgende Thread der Twitteruserin @Dana_Maresa_. Aber lest selbst.

Das sagen andere User:

Fußgänger und Radfahrer haben genauso das Recht auf sichere Wege wie Autofahrer. Niemand sollte sich wegen der Größe seines Fahrzeugs oder gar wegen seines Alters überlegen fühlen und andere in Gefahr bringen. Wir alle haben das Recht auf Sicherheit und Respekt, unabhängig davon, wie wir uns fortbewegen. Aber hören wir doch mal, was die Leserinnen und Leser dazu zu sagen hatten. Wir haben ein paar der treffendsten Kommentare und Reaktionen hier für euch gesammelt.

Bitte was?

Ob das bei besserer Laune anders ist?

Das setzt natürlich auch Einsicht voraus

Is klar …

Es bleibt wohl eine Wunschvorstellung, dass das funktioniert

Normal, wenn man unter Schock steht

Eine Anzeige wäre hier wohl angebracht

Verständlich, aber dann macht er einfach so weiter

Scheint ja schwer zu verstehen zu sein

Absolut


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Schaut doch hier noch rein:

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