Thread: Ich bin heute ein wenig böse auf euch

Vor ein paar Tagen gab es erneut einen Autogipfel mit der Kanzlerin, mit dem Ergebnis, dass die Politik weitere drei Milliarden Euro in die Branche pumpt. Die Kaufprämien für E-Fahrzeuge wurden verlängert, beim Ladenetzausbau nachgebessert, ein Umstiegsprogramm auf sauberere LKW ins Leben gerufen und einen Zukunftsfonds für Zulieferer geschaffen. So gut diese Ansätze sind, so greifen sie für eine echte Verkehrswende viel zu kurz. Hierfür müssten nämlich Fahrradfahrer und ÖPNV noch stärker gefördert werden. Beides Bereiche, in denen es nicht gerade eine starke Lobby gibt. Ganz zu Schweigen davon, dass das Verkehrsministerium von der CSU geführt wird, dessen oberster Entscheider Andi Scheuer heißt. Aber die eigentliche Frage, die sich aufdrängt, ist, ob eine echte Verkehrswende in Deutschland überhaupt gesellschaftlich gewollt ist. Die Zahlen im klassischen Individualverkehr lassen einen da zweifeln. Mit Stand 1. Januar des Jahres 2020 gab es mit rund 47,7 Millionen Fahrzeugen einen neuen Höchstwert an Fahrzeugen in der Bundesrepublik. Diese Frage hat sich auch die Userin @kkklawitter gestellt und den nun folgenden Thread geschrieben.

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