Thread: Die Öffnung der Grundschulen muss gestoppt werden

Seit gestern sind in insgesamt 11 Bundesländern die Grundschulen und Kitas wieder offen. Trotz stagnierender 7-Tage-Inzidenz, steigender Infektionen mit der britischen Mutante B.1.1.7 und erhöhtem R-Wert. Die Argumentationen, an dieser Öffnung festzuhalten, sind vielfältig. Da wird von einer Entlastung der Eltern gesprochen, von Unterrichtsstoff, der im Homeschooling nicht aufgeholt oder vermittelt werden kann, und natürlich der Psyche der Kindern, die im Lockdown leiden, weil sie ihre Freunde nicht mehr sehen können oder ein schwieriges Elternhaus haben. Das mag alles punktuell zutreffend sein, hat aber im Lichte der versemmelten Digitalisierung von Lerninhalten und der schleppenden Installation von Luftfiltern in Klassenzimmern einen eher faden Beigeschmack. Würdet ihr mit euren Kindern in einem Auto ohne Licht eine Nachtfahrt auf der Autobahn antreten? Mit Sicherheit nicht, oder? Ja, vielleicht ist das ein Äpfel- und Birnenvergleich. Aber ist es so schwer zu verstehen, dass wir beim Thema Schulöffnung im Angesicht der Verbreitung der Mutationen des Coronavirus geradewegs in die 3. Welle hineinschlittern? Gut, wenn das als Argumentation nicht reicht, dann schauen wir uns doch noch mal den Punkt mit der Psyche der Kinder an. Denn so einfach und pauschal lässt sich damit nämlich auch nicht für eine Schulöffnung argumentieren. Glaubt ihr nicht? Na, dann lest euch mal in Ruhe durch, was der Kinder- und Jugendpsychologe @EberhardSchlie in dem nun folgenden Thread dazu zusammengetragen hat.

Thread: Ja, die Bildung der Kinder macht mir Sorgen!

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