Thread: Die Erlebnisse in der Silvesternacht

Die Eskalation war vorprogrammiert. Jedes Jahr an Silvester sind Rettungskräfte und Polizeibeamte in den Großstädten gezwungen, sich gegen Angriffe mit Pyrotechnik zu wehren, während sie versuchen, ihren Dienst zu verrichten. Dank Corona hatten wir in den letzten zwei Jahren eine kleine Verschnaufpause vom Thema privates Böllern und Feuerwerk. Bis vor drei Tagen. In der Silvesternacht hatten Polizei und Feuerwehr allein in Berlin zusammen fast 4.000 Einsätze, noch mehr als vor der Pandemie. In einigen Straßen wurden die Beamten und Retter dabei gezielt mit Feuerwerkskörpern angegriffen. In anderen Städten zeichnete sich ein ähnliches Bild.

Obwohl ein Böllerverbot dazu beitragen könnte, diese gefährlichen Angriffe zu verhindern und unsere Helden in Uniform zu schützen, wird es von führenden Politikern weiter abgelehnt. Alles im Namen der Freiheit. Dass es weitere sehr gute Gründe wie Umwelt- und Tierschutz gibt, aus denen ein Böllerverbot vernünftig wäre, scheint da auch nicht zu helfen. Stattdessen versucht man lieber, die Ereignisse am vermeintlichen Migrationshintergrund der Hauptstadtbewohner*innen festzumachen. Ganz ohne Beweise, versteht sich. Deutsche sind nämlich nie betrunken und wenn, dann immer lammfromm. Sie würden sich auf gar keinen Fall so danebenbenehmen. Wirklich nicht.

Aber bevor wir abschieben, schauen wir uns doch einfach an, was Rettungskräfte von diesen Angriffen halten. Der Twitteruser @KB11_1 berichtet, wie er sich im Angesicht der Ereignisse des Silvesterabends 2022 gefühlt hat und welches Fazit er für die Zukunft zieht. Das solltet ihr gelesen haben.

Das sagen andere User:

Und, welche Verbesserungsvorschläge könnten eurer Meinung nach eine erneute Eskalation verhindern? Hinterlasst uns doch einen Kommentar und diskutiert mit anderen User*innen. Aber bitte verzichtet dabei auf gefühlte Wahrheiten und Vorurteile. Was die Leserinnen und Leser dazu zu sagen hatten, das erfahrt ihr jetzt:


Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit! Passend zum Thema hätten wir noch das:

Thread: Warum wir nicht auf Eigenverantwortung setzen können

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