Thread: Abends bei der Einschlafbegleitung

Manuela Jungkind 10.12.2023, 14:21 Uhr

Eine Familie zu haben, ist unglaublich schön, aber auch entsetzlich anstrengend. Gibt es irgendwo auf diesem Planeten Eltern, die sich nicht gelegentlich fragen, woher sie die Kraft für den Alltag mit den Kleinen nehmen sollen? Klar, es gibt Auszeiten. Momente, in denen die Kinder alleine spielen, Tage, an denen alles wie geschmiert läuft, und ab und an sogar Nächte, in denen der Nachwuchs schläft, als hätte der Sandmann eine Extraportion Schlafsand verstreut. Das Problem ist allerdings, dass man diese Zeitfenster nicht einkalkulieren oder gar steuern kann. Wann oder ob man eine halbe Stunde Ruhe hat, um etwas durchzudenken oder sich um eins der liegen gebliebenen Dinge zu kümmern, ist absolut nicht vorhersehbar. Und dieses Ausgeliefertsein zehrt unglaublich an den Nerven von Erziehenden.

Besonders die Abende, wenn man vom Tag erschöpft ist und genau weiß, dass jenseits der Kinderzimmertür noch ein Tisch voll benutztes Geschirr, die Steuererklärung oder ein bisschen Büroarbeit wartet, nagen an den Geduldsfäden. Das ist ziemlich genau der Zeitpunkt, an dem gerade Kleinkinder erst so richtig aufdrehen, denn das Erlebte des Tages will besprochen und verarbeitet werden. Und so zieht sich die Einschlafbegleitung oft ins Unermessliche. Da fragt man sich schon mal, ob das bei anderen Familien auch so ist – wie die Twitteruserin @MrsMarryPoppins.

Un! End! Lich! Oft!

Schatz, du bist dran

Abendrituale helfen

Weil viele Kinder das brauchen!

Durchhalten!

Nein, ist es nicht

Ein riesengroßes Glück

Eltern kennen diesen Zwiespalt

Toll, wenn das klappt

Stichwort „Liebevolle Konsequenz“

„Nur eine Phase“

Jede Familie muss ihren eigenen Rhythmus finden

Leider wahr

Warum die Gesellschaft Eltern Respekt zollen solte, Grund 9.157

Eltern wissen schon, was sie tun

Die beste Einschlafbegleitung machen übrigens die Kleinen


Neues Bett, neues Glück?

Fühlt euch wie zu Hause! 14 (fast) erholsame Tweets aus dem Ferienhaus

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