Lehrkräfte, die mit Geld nicht zu bezahlen sind

Herzerwärmende Collage zum Thema engagierte Lehrkräfte, individuelle Förderung und wahre Vorbilder im Schulalltag: Auf der linken Seite sitzt eine Lehrerin mit Brille, deren Gesicht, Haare und Arme in Schwarz-Weiß gehalten sind. Sie blickt ihrem Schüler zugewandt und aufmerksam an und deutet mit einem Stift hilfsbereit auf seine Unterlagen. Ihre Kleidung und Requisiten treten farblich extrem stark hervor: Sie trägt ein zartrosa T-Shirt und stützt sich auf ein auffälliges, hellgrün-weiß gestreiftes Notizbuch. Rechts neben ihr sitzt ein jugendlicher Schüler in Schwarz-Weiß in einem hellen T-Shirt, der entspannt und motiviert auf seine Aufgaben lächelt. Beide sitzen an einem leuchtend orangefarbenen Tisch, der ebenfalls stark ins Auge sticht. Das Pop-Art-Motiv vor einem markanten blau-violetten Wellen-Hintergrund visualisiert pointiert die wertvolle pädagogische Arbeit, die echte Leidenschaft für den Beruf und die warmherzige Unterstützung durch Lehrkräfte, die für ihre Schützlinge tagtäglich alles geben und sprichwörtlich mit Geld nicht zu bezahlen sind.
Valerii Honcharuk, Adobe Stock / Twitterperlen Illustration

Kaum ein Berufsbild ist so mit Klischees überladen wie das der Lehrkraft. Während die einen über „ewige Ferien“ und gemütliche Kaffee-Nachmittage lästern, kämpfen die anderen täglich an der Front mit einem System, das gefährlich auf Verschleiß fährt: veraltete Strukturen, schwierige Bedingungen und eine Politik, die lieber wegsieht als zu handeln. Man könnte es niemandem verübeln, in diesem Hamsterrad irgendwann auf Sparflamme zu schalten. Doch zwischen Lehrkräftemangel und Sanierungsstau gibt es sie noch: die „Raketen“ im Klassenzimmer.

Pädagog*innen, die sich nicht aufhalten lassen und jeden Tag aufs Neue beweisen, dass ihr Job mehr ist als reine Wissensvermittlung. Sie sind Mutmacher, Tröster und Fels in der Brandung, die trotz widriger Umstände mit Leidenschaft und einem flotten Spruch für ihre Schüler*innen brennen und das letzte Hemd für sie geben. Was hätten wir damals dafür getan, genau solche bei uns im Klassenzimmer stehen zu haben! Wir haben für euch die schönsten Anekdoten gesammelt, die zeigen, warum dieser Job trotz allem der wichtigste der Welt bleibt.

Beeindruckend

Mein Nachhilfeschüler hat in Mathe seine erste 2 bekommen Bin richtig stolz das wir innerhalb von 6 monaten von einer 6 auf eine 2 gekommen sind

Zuckersüß

Dreistündige Deutscharbeit als Vorbereitung auf die Prüfung. Die Kids haben gut durchgehalten, im Anschluss haben wir uns alle völlig angematscht in die Sonne gesetzt. Schülerin: „Wissen Sie eigentlich, wie unsere Klasse Sie im Handy eingespeichert hat?" „Nein?" (Mein Hirn so: Uff. Die irre Alte, die immer rechnen will / das Arbeitsblatt-Monster/ Miss Dauerverwirrt...?) Schülerin: „Beste Lehrerin!" Und heute weiß ich, warum ich das mache und es kann mir keiner mehr was!!!

Wir auch

Die Lehrkraft meines Kindes (ADHS/ASS/LRS) hat die Hausaufgaben kontrolliert. Mein Kind schrieb darunter, unter etwas, was ich geschrieben habe: „Hat Mama geschrieben, Text ist aber von mir, hoffe das ist ok." Und die Antwort war: „Liebe Grüße an deine Mama, das ist ok :)" Ich möchte diese Lehrkraft fast knuddeln. Wenn meln Kind schon zu kaputt ist, fällt Schreiben schwer und per Hand sowieso. Verständnis statt Druck, macht so viel aus. Ich liebe einfach alles daran.

Bester Service

ich liebe meinen job, morgens schon gefragt werden ob schüler mir später döner mitbringen sollen K

Guten Appetit!

Der Geschi-Lehrer meiner Tochter heute früh: aber wir sind mit dem Stoff so gut Ich weiß, wir sollten jetzt eine Doppelstunde haben vorangekommen, dass ich vorschlage, wir essen diesen tollen Apfelkuchen, trinken Tee und schauer uns einen Film an! Packt einen riesigen Kuchen aus. Die Klasse jubelt Der Lehrer fragt: Und, wisst ihr, warum ich es mache? Ein Junge, unsicher: Weil Sie heute Geburtstag haben? Der Lehrer: Nein. Und dann, nach einer theatralischen Pause: Weil ich ein Ehrenmann bin!

So geht Respekt

Habe in der 9. was Unbedachtes gesagt, was einen Jungen aufgrund seiner persönl. Situation verletzt haben könnte. Also später eine Nachricht geschrieben u mich entschuldigt. Nach der nächsten Stunde hat er gewartet bis alle draußen waren, um mir zu sagen, dass alles ok ist.

Manchmal braucht es nur jemanden, der an einen glaubt

Heute hat ein Kind gesagt: "Ich bin dumm, ich kann das nicht." Ich habe dieses Kind dann gebeten, die Aufgabe zu rechnen, was kein Problem war. Am Ende hat es dann auf meine Bitte hin ganz laut gesagt: "Ich kann es!" und dabei gestrahlt. Und ja, ich liebe einfach alles daran!

Sehr guter Schnitt

Ich will ja nicht flexen, aber meine Mathearbeit war (auf Hauptschulniveau) echt knifflig. Eigentlich eher schon Richtung Realschule. 8 Leute haben geschrieben, 7 haben volle Punktzahl. Ok. Ich will doch flexen. Ich bin so stolz auf die Kids!!!!!

Passiert den Besten

Ich bin seit 15 Jahren Lehrerin und habe es heute zum ersten Mal geschafft, den Anfang meines Schultages zu verpeilen. Ich wusste "2. Stunde!" und bin dann voller Überzeugung um 09:00 zu Hause losgefahren. Währenddessen fiel mir auf -Moment - eigentlich müsste ich JETZT GERADE in der 10b stehen.

Doppelt schmeckt besser

Meine kleine Schwester hat heute Geburtstag und ich hab ihr Cupcakes, Kuchen und Donuts zur Schule gebracht, damit sie mit ihrer Klasse feiern kann. aber natürlich komme ich zu spät Die Lehrerin dachte schon, wir hätten gar nichts vorbereitet... und hat extra noch Sachen bestellt

Wer schneidet hier Zwiebeln?

Lieb's. Kind aus der Klasse hat in den Ferien den Papa verloren. Kind ist da 9 j. gewesen, hatte 10 Tage später 10.Geburtstag. Heute wurde in der Klasse nach gefeiert. Ab da konnte man zusehen, wie die Stimmung kippte. Zur Pause stand es dann heulend mit Freunden im Flur. Ich hab es mir geschnappt, mit der Gruppe ruhige Pause in der Klasse gemacht, damit das heulende Kind draußen nicht belagert wird. Hab mit dem Kind offen über den Tod vom Papa geredet, aber auch über schöne Momente mit ihm.
Hab angeboten, dass wenn's im Unterricht zu viel wird, soll es Bescheid sagen, dann gehen wir raus. UND dass es bei mir die besten Umarmungen gibt, wenn man möchte. Das Angebot hat das Kind angenommen und einen langen Drücker bekommen. Danach war die Stimmung schon viel besser. 3 Std später, ich sitze draußen in der Sonne. Kind kommt auf mich zu, streckt die Arme aus und sagt: „Bei Marie gibt es die besten Umarmungen!“ Für den Moment ist das gebrochene Herz ein bisschen repariert worden..

Nicht nur vermutlich, sondern definitiv!

Ich war heute nicht in der Schule, weil mein Magen verrückt gespielt hat. Jedes einzelne Kind aus der Klasse hat mir eine Nachricht geschickt und mir gute Besserung gewünscht. Hab ich mal erwähnt, dass ich vermutlich die netteste Klasse überhaupt habe?
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