
Wir alle kennen diesen Moment. Man läuft noch durch die Passage in der U-Bahn und hört sie bereits einfahren. Die nächste kommt erst in 20 Minuten. Also sammelt man alle Sprintreserven zusammen, beschleunigt auf Höchstgeschwindigkeit, hechtet die Treppen herunter und schafft es gerade noch so, sich durch die bereits piepende Tür zu quetschen. Doch bevor man durchatmen kann, hört man diesen einen Satz direkt neben sich: Die Fahrscheine, bitte. Vor lauter Stress ganz vergessen. Ein Hoch auf die Digitalisierung, denn dank ihr kann man mittlerweile auch ohne Kleingeld noch schnell ein Ticket besorgen.
Was allerdings nach wie vor ziemlich verrückt ist, ist der Fakt, dass man fürs Schwarzfahren im Gefängnis landen kann. Wegen drei Euro, ernsthaft? Wie wäre es, sich ein Beispiel an Luxemburg oder Melbourne zu nehmen, wo der Nahverkehr kostenlos ist? Das wäre doch mal was, liebe Politik. Einziger Nachteil, ab dann könnten wir für euch nicht mehr die besten Geschichten übers Schwarzfahren sammeln. Ob sich das verkraften ließe? Vielleicht.


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