Bei Anruf Nervenzusammenbruch: 13 Gründe, warum unsere Generation so ungern telefoniert

Horrorfilme beginnen ja oft mit düsterer Musik, einem beklemmenden Uhrenticken oder auch dem unheilverkündenden Kreischen schwarzgefiederter Vögeln. Schön und gut, dabei wäre es doch viel einfacher, irgendeinen Standardklingelton einzuspielen. Man kann es sich direkt vorstellen: Stirnrunzeln, ein nervöser Blick aufs Display, eine unterdrückte Nummer, Fingernägelkauen und schon geht das Licht aus. Pure Gänsehaut, oder? Telefonieren ist bei Menschen zwischen 15 und 45 so beliebt wie das Gendern im Konrad-Adenauer-Haus. Kein Wunder, dass auf jedem durchschnittlichen Smartphone ungefähr ein Dutzend Messengerdienste zu finden sind. Lieber eine halbe Stunde an Formulierungen feilen, als ein kurzes Telefonat zu führen, oder? Und auch im Job ist ja praktisch jede Ausrede recht, um den Griff zum Hörer zu vermeiden. Falls ihr euch gerade fragt, warum das eigentlich so ist, dann lauscht doch einfach mal in die folgenden Telefongespräche!

#1: Routine, toll!

#2: Wieso? Die muss doch eh geputzt werden!

#3: Kopfkino aus

#4: Ähnliches Prinzip wie in manchen Telegram-Chats

#5: Seufz

#6: Das mit dem Kaffee klang irgendwie netter

#7: Einziger Grund dranzugehen

#8: Bestimmt meinte er „Lampe“

#9: Keine Eile, Sie haben noch sieben Sekunden!

#10: Danke, Mama!

#11: Vermutlich verwählt

#12: Achtung, Falle

#13: Na, geht doch


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